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ThyssenKrupp geht intern gegen Korruption vor

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ThyssenKrupp will intern Korruption bekämpfen

18.06.2013, 07:54 Uhr | rtr

ThyssenKrupp geht intern gegen Korruption vor. ThyssenKrupp will Korruption bekämpfen (Quelle: Reuters)

ThyssenKrupp will Korruption bekämpfen (Quelle: Reuters)

ThyssenKrupp geht gegen unlautere Machenschaften vor: Der von Kartellverstößen und Korruptionsvorwürfen erschütterte Konzern will Wiederholungsfälle mit Hilfe seiner Beschäftigten verhindern. Es habe im Zuge des "Amnestieprogramms" Hinweise gegeben, die nun überprüft würden, teilte das Unternehmen mit. Nähere Angaben zu der Zahl oder der Qualität der Aussagen machte das Management von ThyssenKrupp nicht.

Hohe Kartellstrafen bei ThyssenKrupp

Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat betont, dass Kartellabsprachen und Korruption in dem Mischkonzern mit rund 150.000 Mitarbeitern keinen Platz haben dürften. In der Vergangenheit hatte der Industrie- und Stahlkonzern hohe Kartellstrafen wegen der Beteiligung an illegalen Preisabsprachen im Edelstahlgeschäft, in der Aufzugssparte oder im Schienen-Geschäft zahlen müssen.

In der Mitteilung blieb offen, ob es auch Hinweise aus den eigenen Reihen zum jüngsten Verdacht gegeben hat, wonach Hersteller von Autoblechen über Jahre ihre Preise abgesprochen haben könnten. Hier läuft noch eine Untersuchung des Bundeskartellamts. "ThyssenKrupp wird zeitnah über die Erkenntnisse aus diesen Prüfungen informieren", hielt sich der Konzern bedeckt.

Keine Konsequenzen für einige Informanten

Damit blieb zunächst unklar, ob das Programm überhaupt erfolgreich verlaufen ist und die Mitarbeiter den Zusagen des Konzerns zur Straffreiheit über den Weg trauten. Allein wegen des Schienenkartells hatte ThyssenKrupp nach eigenen Angaben mehrere Dutzend Mitarbeiter vor die Tür gesetzt.

Hiesinger hatte die Amnestiezusage im April angekündigt. Bis zum 15. Juni hatten Beschäftigte Zeit, sich "freiwillig, wahrheitsgemäß und umfassend" zu offenbaren und bei der Aufklärung mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Gegen diese Mitarbeiter werde der Konzern keinen Schadenersatz geltend machen. Auch würden die Informationen nicht zum Anlass genommen, den Angestellten zu kündigen.

Ausgenommen von der Regelung waren unter anderem Vorstände der ThyssenKrupp AG, Bereichsvorstände der Geschäftsbereiche sowie die Geschäftsführer von Konzernunternehmen. Zudem durften die Verstöße nicht verjährt sein.

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