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Hochwasser 2013: Wiederaufbau kann wie Konjunkturpaket wirken

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Konsumforscher: Wiederaufbau nach Hochwasser wirkt wie Konjunkturpaket

26.06.2013, 10:25 Uhr | dpa, dpa-AFX, t-online.de

Hochwasser 2013: Wiederaufbau kann wie Konjunkturpaket wirken. Das Hochwasser hat in vielen Gebieten Hausrat zu Sperrmüll gemacht (Quelle: imago/Robert Michael)

Das Hochwasser hat in vielen Gebieten Hausrat zu Sperrmüll gemacht (Quelle: imago/Robert Michael)

Welche Kraft in Flutwellen steckt, haben viele Hausbesitzer in den vergangenen Wochen leidvoll erfahren. Immerhin hat das Wasser aber auch die Kraft, unser Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Der Wiederaufbau in den Hochwassergebieten wird nach Meinung eines Konsumforschers wie ein kleines Konjunkturprogramm wirken. "Es sind ja eine Reihe von Anschaffungen zu ersetzen, die müssen neu gekauft werden", sagte Rolf Bürkl vom Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK.

Auch die Flutkatastrophe von 2002 habe im Nachhinein wie ein kleines Konjunkturpaket gewirkt. Der durch die Wassermassen zerstörte Hausrat müsse schließlich ebenso erneuert werden wie Eigentum der öffentlichen Hand: "Dann ist einiges an der Infrastruktur zu reparieren, das wird vor allem auch den Bauunternehmen zugutekommen", erklärte Bürkl. Ein Vertreter der Baubranche hatte sich bereits ähnlich geäußert und hofft, dass der Sektor wie 2002 unterm Strich von der Flut profitiert.

Einzelne Branchen könnten leiden

Bürkl sagte, zwar sei zu erwarten, dass viele Betroffene der Flutkatastrophe auf geplante Investitionen wie einen Urlaub verzichten müssten. Insgesamt aber werde wahrscheinlich mehr Geld ausgegeben, weil der Ersatz von Flutschäden in den meisten Fällen mehr koste als beispielsweise eine Reise. Was für die Ökonomie insgesamt als gut zu bewerten sei, könne im Detail - unter anderem für Reiseanbieter - auch negative Folgen haben: "Es kann durchaus sein, dass die eine oder andere Branche jetzt darunter leidet", kommentierte Bürkl.

Hinzu kämen die Millionensummen, die Versicherungen an die Flutopfer ausschütteten sowie der Fluthilfe-Fonds von Bund und Ländern, der bis zu acht Milliarden Euro umfasst und zu einem großen Teil dem Konsum zugutekommen werde. Einen positiven Effekt sieht Bürkl auch durch das Geld, das wegen des Hochwassers gespendet wurde: "Ich gehe davon aus, dass zumindest ein Teil der Spenden nicht für den eigenen Konsum geplant war, sondern eventuell dann gespart worden wäre."

Sparen ist beim aktuellen Zinsniveau unbeliebt

Damit lande das Geld nicht auf der Bank, sondern direkt im wirtschaftlichen Kreislauf. Schon seit längerem gibt es den Trend der Bürger, Geld lieber auszugeben als zu sparen: "Die Verbraucher halten es derzeit überhaupt nicht für attraktiv, Geld auf die hohe Kante zu legen, weil die Zinsen historisch niedrig sind", erklärte Bürkl.

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