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Über zwei Billionen Euro: Schulden im ersten Quartal auf Rekord

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Über zwei Billionen Euro: Schulden im ersten Quartal hoch wie nie

26.06.2013, 13:11 Uhr | rtr, dpa, dpa-AFX, t-online.de

Über zwei Billionen Euro: Schulden im ersten Quartal auf Rekord. Die Schulden werden weiterhin immer mehr - ab 2015 soll sich das ändern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Schulden werden weiterhin immer mehr - ab 2015 soll sich das ändern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der deutsche Schuldenberg schrumpft, trotzdem war das Minus der öffentlichen Haushalte in keinem ersten Jahresquartal so hoch wie 2013. Die öffentlichen Schulden betrugen Ende März 2013 rund 2,058 Billionen Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Jahresende 2012 sank der Schuldenstand von Bund, Ländern, Gemeinden und Extrahaushalten jedoch. Wesentlicher Grund dafür: Die Bad Banks erholen sich.

Die Schulden Ende März lagen um 0,8 Prozent oder 15,6 Milliarden Euro höher als im ersten Quartal 2012. Gegenüber dem vierten Quartal 2012 sank der Schuldenstand jedoch um 0,7 Prozent oder 14,2 Milliarden Euro.

Schulden der Länder am stärksten gestiegen

Die Schulden des Bundes lagen im Jahresvergleich der ersten Quartale nahezu unverändert bei fast 1,29 Billionen Euro. Die Länder standen Ende März 2013 mit 636,5 Milliarden Euro in der Kreide - das waren 2,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Verschuldung der Gemeinden wuchs im Vergleichszeitraum um 1,4 Prozent auf 134,9 Milliarden Euro.

In die Statistik fließen auch die Extrahaushalte mit ein. Dazu gehören beispielsweise die Sondervermögen, der SoFFin und der Investitions- und Tilgungsfonds. Der Rückgang gegenüber 2012 liegt laut Statistik-Bundesamt vor allem an einem Posten: dem Schuldenabbau bei den beiden sogenannten Bad Banks FMS Wertmanagement und Erste Abwicklungsanstalt. Hier wurden die toxischen Wertpapiere und Kredite der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate und der WestLB ausgelagert.

Bundesbank und Ifo-Institut rechnen mit Schrumpfen der Schulden

Trotz schwacher Konjunktur rechnet die Bundesbank im Gesamtjahr mit einem Abbau der Schulden. Die Tilgung von Verbindlichkeiten der Bad Banks wiege schwerer als die Milliardenkosten für die Rettung angeschlagener Euro-Staaten. Das Münchner Ifo-Institut geht davon aus, dass der Schuldenberg bis 2014 auf rund 77,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes schrumpfen wird. 2012 waren es noch knapp 82 Prozent.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung peilt für den Fall einer Wiederwahl im Herbst sogar erstmals seit mehr als vier Jahrzehnten Milliarden-Überschüsse im Bundeshaushalt an. Laut Haushaltsentwurf für 2014 und der weiteren Finanzplanung bis 2017 soll es schon 2014 nur noch 6,2 Milliarden Euro neue Schulden geben (ohne Konjunktur- und Einmaleffekte). 2015 soll dann erstmals seit 1969 ein Plus auflaufen, die Regierung rechnet mit 200 Millionen Euro.

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