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Sepa-Umstellung: Bankaufsicht BaFin befürchtet Chaos

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Sepa-Umstellung: Bankaufsicht BaFin befürchtet Chaos

28.06.2013, 13:14 Uhr | dpa-AFX, AFP

Sepa-Umstellung: Bankaufsicht BaFin befürchtet Chaos. Die neuen IBAN-Nummern haben in Deutschland 22 Stellen (Quelle: imago)

Die neuen IBAN-Nummern haben in Deutschland 22 Stellen (Quelle: imago)

Sieben Monate vor dem Start der neuen internationalen Kontonummern (IBAN) in Europa ruft die schleppende Umstellung die Bankenaufsicht BaFin auf den Plan. Die Behörde warnt laut einem Bericht des "Handelsblatt" sogar vor Firmenpleiten.

Durch die Umstellung auf das Sepa-Verfahren (Single Euro Payments Area) werden Bankgeschäfte ab dem 1. Februar 2014 mit der neuen IBAN-Nummer abgewickelt, die sich im wesentlichen aus der bisherigen Kontonummer und der Bankleitzahl zusammensetzt. Die Länge der IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich und darf maximal 34 Zeichen umfassen. Derzeit variiert in der Praxis die Anzahl von 15 in Norwegen bis 31 in Malta. In Deutschland hat die IBAN immer 22 Stellen.

BaFin: Liquiditätsversorgung gestört

Viele Verbraucher fürchten die langen IBAN-Nummern, aber auch die Firmen sind skeptisch. Das ruft die Finanzaufsicht auf den Plan: In einem dringenden Schreiben vom 13. Juni warnt die BaFin die Banken, dass im Falle einer verspäteten Umstellung auf die neuen EU-Regeln für Zahlungsüberweisungen (Sepa) die Liquiditätsversorgung bei den Unternehmen massiv gestört werden könnte.

So seien nicht nur die Zahlungsempfänger schnell nicht mehr flüssig, sondern auch die Banken selbst würden in Mitleidenschaft gezogen, warnt die Aufsichtsbehörde laut "Handelsblatt". In dem Schreiben fordert die BaFin, wie die Zeitung schreibt, die Banken auf, bis spätestens zum 22. Juli Auskunft zum Stand der technischen Umsetzung in den Instituten sowie zur Kommunikation mit den Kunden zu geben.

Banken reagieren schon mit Urlaubssperren

In einigen Banken seien nach Eingang des BaFin-Schreibens bereits Urlaubssperren für den Jahresbeginn verhängt worden. Die Institute befürchteten einen Ansturm ratsuchender Firmenkunden.

Auch die Bundesbank beobachtet die schleppende Umstellung der Konten mit Sorgen: Das Institut hatte Anfang Juni vorgerechnet, dass im ersten Quartal 2013 gerade einmal 8,7 Prozent aller Überweisungen in Deutschland im Sepa-Format abgewickelt worden seien. Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele betonte: "In acht Monaten müssen daraus 100 Prozent geworden sein."

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