Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Flaute beim Export zwingt deutsche Industrie zu Preisnachlässen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Umfrage: Exportflaute zwingt deutsche Industrie zu Preisnachlässen

01.07.2013, 13:55 Uhr | rtr, t-online.de

Flaute beim Export zwingt deutsche Industrie zu Preisnachlässen. Die Aussichten für die deutsche Konjunktur verdüstern sich (Quelle: dpa)

Die Aussichten für die deutsche Konjunktur verdüstern sich (Quelle: dpa)

Schwache Nachfrage und hoher Wettbewerbsdruck zwingen die deutsche Industrie zu den kräftigsten Preissenkungen seit Dezember 2009. Viele Betrieben versuchte im Juni auch mit günstigen Angeboten die Nachfrage anzukurbeln, wie aus einer Umfrage unter rund 500 Firmen hervorgeht. Die Exportflaute kann das aber offenbar nicht beenden.

"Die Hersteller gewährten ihren Kunden die größten Preisnachlässe seit dreieinhalb Jahren, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg", sagte Ökonom Tim Moore vom Finanzinformationsdienst Markit, der die Studie durchgeführt hatte. Die Firmen verbuchten sinkende Aufträge. Dabei ging das Exportgeschäft so stark zurück wie seit Jahresbeginn nicht mehr, vor allem Bestellungen aus Asien und Europa blieben aus.

Barometer zeigt Schrumpfkurs an

Trotz einer leicht gestiegenen Produktion liefen die Geschäfte insgesamt schlechter als im Mai. Der Markit-Einkaufsmanagerindex sank auf Monatssicht um 0,8 auf 48,6 Punkte. Das Barometer entfernte sich damit wieder von der 50-Zähler-Marke. Werte darüber signalisieren Wachstum, darunter ein Schrumpfen. "Die deutsche Industrie kam auch im Juni auf keinen grünen Zweig", sagte Moore.

Es gebe bisher zwar wenig Anzeichen, "dass die Industrie sehr unter den Überschwemmungen gelitten hat". Das genaue Ausmaß der Hochwasserschäden werde sich aber womöglich erst in den kommenden Monaten zeigen. "Dadurch könnte sich der aktuelle Abwärtstrend der Industrie zu Beginn des zweiten Halbjahres fortsetzen", betonte der Ökonom.

Bundesbank rechnet mit "Verlangsamung des Wachstumstempos"

Die Gesellschaft für Konsumforschung gab dagegen die Prognose, der notwendige Aufbau nach der Flut werde wie ein kleines Konjunkturprogramm wirken. Für das zu Ende gehende zweite Quartal erwarten die meisten Fachleute ein deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum als zum Jahresauftakt, als das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,1 Prozent zulegte. Für den Sommer allerdings hat die Bundesbank bereits "eine Verlangsamung des Wachstumstempos" in Aussicht gestellt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
19% MWSt geschenkt! Ihr Lieblingsmöbel entdecken
und sparen bei xxxlshop.de
Shopping
300 Minuten und 100 SMS in alle dt. Netze und 1000 MB
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017