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Absatzzahlen: Deutsche Autos in den USA weiterhin begehrt

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Absatzrekorde: Deutsche Autos in den USA weiterhin begehrt

03.07.2013, 10:04 Uhr | dpa-AFX, rtr, t-online.de

Absatzzahlen: Deutsche Autos in den USA weiterhin begehrt. Autotransporter in den USA mit neuen Audi-Pkw (Quelle: imago/ Manfred Segerer)

Autotransporter in Amerika mit neuen Audis (Quelle: imago/ Manfred Segerer)

Während hierzulande gerade eine Art Auto-Kaufverweigerung herrscht, erfreuen sich die deutschen Autobauer in den USA weiterhin großer Beliebtheit. Daimler, BMW, Audi und Porsche konnten ihre Neuwagen-Verkäufe weiter steigern. Einzig Volkswagen fährt der Konkurrenz auf dem US-Markt hinterher. JPMorgan sieht in einer Sektorstudie dennoch auch Schatten.

Halbjahres-Rekord für Daimler

Die USA bleiben für Daimler ein gutes Pflaster. Der zuletzt eher durch Negativschlagzeilen aufgefallene Stuttgarter Autobauer steigerte im Juni seine Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 27.162 Stück, wie das Unternehmen in Montvale (Bundesstaat New Jersey) mitteilte. In den ersten sechs Monaten legte der Absatz um 9,3 Prozent auf 155.892 Wagen und damit einen Rekordwert zu. "Wir bremsen nicht ab", sagte US-Chef Steve Cannon.

Der Juni markierte den sechsten Monatshöchstwert nacheinander. Von der Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte der Konzern im Juni mit 24.415 Stück 9,8 Prozent mehr. Beim Smart dagegen ging es weiter abwärts. In den ganzen USA gingen gerade noch 781 dieser Kleinwagen weg, fast ein Viertel weniger als vor einem Jahr.

Audi mit 30. Monatsrekord

Auch die Volkswagen-Tochter Audi rast in den USA weiter nach vorn. Im Juni verkauften die Ingolstädter mit 13.706 Autos 8,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Herndon (Virginia) mitteilte. Es war der 30. Rekordmonat nacheinander. Allerdings schwächte sich das Wachstum leicht ab. In den ersten sechs Monaten zusammen setzte Audi 74.722 Wagen ab, 14 Prozent mehr als in der ersten Hälfte 2012. Auch bei Audi griffen die Kunden gerne zu großen, margenstarken Modellen: Der Absatz des Luxus-SUV Q7 stieg um 78,3 Prozent. Audi erwarte 2013 das dritte Rekordjahr in Folge, sagte Mark Del Rosso, Chef der amerikanischen Audi-Tochter.

BMW stellt Konkurrenz in den Schatten

BMW stellte die Rivalen aus Stuttgart und Ingolstadt noch in den Schatten. Die Münchner erhöhten ihren Absatz um 21,4 Prozent auf 33.645 Autos, wie der Konzern in Woodcliff Lake (New Jersey) mitteilte. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von neun Prozent auf 172.787 Wagen zu Buche. Allein der Absatz der Kernmarke BMW legte im Juni um fast ein Viertel auf 27.074 Stück zu. Die Marke Mini gewann 9,6 Prozent auf 6571 Autos. Auch für die zweite Jahreshälfte ist BMW-Nordamerika-Chef Ludwig Willisch sehr optimistisch. Dabei ruhen die Hoffnungen auf zahlreichen Modellen - vor allen dem Geländewagen X5.

Porsche mit neuem Juni-Rekord

Noch stärkere Absatzzuwächse konnte der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche in den USA verzeichnen. Der Absatz legte im Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 23 Prozent auf 3700 Wagen zu, wie die Volkswagen-Tochter in Atlanta mitteilte. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von 30 Prozent auf 21.309 Autos zu Buche. Mit Abstand beliebtestes Fahrzeug der Porsche-Flotte in den USA ist der Geländewagen Cayenne, für den sich im Juni 1823 Käufer fanden. Bei der Limousine Panamera gab es dagegen erneut Rückgänge.

Der Autobauer Volkswagen (VW) ist im Juni in den USA weiter im Rückwärtsgang gefahren. Mit 36.957 Autos seien 3,2 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dabei legte der Verkaufsschlager Jetta weiter zu und zwar um 8,9 Prozent auf 14.813 Fahrzeuge. Beim Golf brach der Absatz hingegen um 36,4 Prozent auf 2602 Stück ein. Vom Passat konnten die Wolfsburger mit 10.874 Stück hingegen 6,1 Prozent mehr verkaufen.

Sektorstudie sieht mehr Potenzial für Daimler

Passend zu den US-Absatzzahlen veröffentlichten die Analysten von JPMorgan eine Sektorstudie zu den Autobauern Daimler und BMW. Analyst Jose Asumendi sieht die Gewinnentwicklung der beiden Konzerne an einem Wendepunkt, und empfiehlt einen Wechsel von BMW in Daimler. Mercedes-Benz dürfte von frischen Modellen profitieren, während BMW angesichts der zunehmend älteren Palette nur am unteren Ende ihrer eigenen Zielspanne wachsen sollten. Zudem dürfte das "Future One"-Programm in den kommenden Jahren die Kostenseite belasten.

Asumendi senkte sein Kursziel für BMW um zwölf auf 78 Euro, und beließ es für Daimler unverändert bei 53 Euro. An der Börse legten Daimler nach der Hochstufung auf "Overweight" in schwachem Umfeld leicht zu, während BMW nach der Abstufung auf "Neutral" mit minus 2,5 Prozent zu den schwächeren DAX-Werten im frühen deutschen Handel gehörten.

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