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Kuba will doppelte Währung abschaffen

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Kuba will doppelte Währung abschaffen

08.07.2013, 14:58 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Kuba will doppelte Währung abschaffen. Drei Pesos cubanos (Quelle: imago - McPhoto)

Drei Pesos cubanos (Quelle: imago - McPhoto)

Havanna stemmt sich gegen den Währungsverfall: Das wirtschaftlich angeschlagene Kuba will die seit 1994 geltende Doppelwährung abschaffen. Die Koexistenz von zwei Zahlungsmitteln sei "eins der größten Hindernisse für den nationalen Fortschritt", sagte Präsident Raúl Castro in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede vor dem Parlament.

Kein Zeitpunkt für Reform genannt

Die Abschaffung würde Veränderungen in Sachen Gehälter ermöglichen, bekräftigte der 82-jährige Staatschef sein 2008 erstmals erwähntes Vorhaben. Einen Zeitpunkt für die Reform nannte er allerdings nicht.

Die kommunistisch reagierte Karibikinsel hat seit 1994 ein System der Doppelwährung.

Zwei Währungen in Kuba

In Kuba gibt es zum einen die offizielle Landeswährung Peso cubano (CUP). Im Zahlungsverkehr gilt auch der Peso convertible (CUC). Dieser ersetzte 1994 den US-Dollar als zweites Zahlungsmittel. Der CUC dient zum Tausch von Devisen - Touristen tauschen beispielsweise ihre Euros an der Hotelbar in die kubanische Zweitwährung. Entgegen seinem Namen ist dieser Peso nicht frei konvertierbar.

Seit Jahren spaltet die Doppelwährung auch die Gesellschaft in zwei Parallelwelten. Viele Kubaner erhalten Geldzuwendungen in CUC von Verwandten im Ausland und kaufen sich dafür hochwertige Konsumgüter ein. Andere müssen sich dagegen mit den in weicher heimischer Währung gezahlten staatlichen Monatsgehältern und -Renten von umgerechnet 20 US-Dollar im Schnitt begnügen.

Kein Vertrauen - kein Wert

Zum Hintergund: Währungen, die das Vertrauen der eigenen Bevölkerung und der Investoren verspielt haben, driften im inneren Wert gen Null. Daher weichen Händler auf ausländische Devisen oder Gold aus. Wenn eine Devise erst einmal abgewirtschaftet hat - etwa wenn die Regierung die Druckerpresse anwirft, um ihre Schulden zu bezahlen - dann grassiert die Inflation. So ist die Lage auch im Iran oder in Simbabwe.

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