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BaFin prüft Manipulationsverdacht bei Großbanken - Deutsche Bank beteiligt?

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Neuer Manipulationsverdacht gegen Großbanken

06.08.2013, 10:46 Uhr | t-online.de, dpa

Nach der Affäre um manipulierte Libor-Zinssätze gibt es einen neuen Verdacht gegen internationale Großbanken. Die Bankenaufsicht BaFin prüft nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), ob auch deutsche Geldhäuser an möglichen Manipulationen rund um den Derivate-Referenzwert ISDAfix beteiligt sind. "Wir gehen den Vorwürfen nach", sagte ein Sprecher der Behörde dem Blatt. Welche Banken geprüft werden, wollte die BaFin nicht mitteilen, da sie generell zu einzelnen Instituten keine Stellung nimmt.

Ermittlung gegen Deutsche Bank?

Der Finanznachrichtendienst Bloomberg hatte am Freitag berichtet, die US-Aufsicht CFTC habe Belege für mögliche Manipulation an dem wichtigen Referenzwert gefunden. Demnach ermitteln die US-Behörden gegen insgesamt 15 Banken, darunter auch die Deutsche Bank. Das Geldhaus wollte dies auf Anfrage der "SZ" nicht kommentieren. Nach Informationen des Blattes wurde der deutsche Branchenprimus jedoch noch nicht von den Behörden kontaktiert.

Der ISDAfix-Referenzwert ist für die Festlegung von Preisen bei komplexen Finanzprodukten, die nicht über die Börsen gehandelt werden, von zentraler Bedeutung, etwa bei Zinsderivaten.

Volumen von mehr als 300 Billionen Euro

Das Volumen der betroffenen Geschäfte könnte nach Informationen der Zeitung etwa 450 Billionen US-Dollar (knapp 340 Billionen Euro) umfassen. Das ist wesentlich mehr als im ähnlich gelagerten Libor-Skandal, der bereits seit Monaten die Finanzbranche weltweit erschüttert. Aufgrund der Libor-Ermittlungen haben bereits einige internationale Großbanken insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro) an die Behörden gezahlt.

Im Zentrum der Ermittlungen soll der Zwischenhändler Broker Icap stehen. Hier würden dem Bericht zufolge die entscheidenden Daten zusammenlaufen. Angeblich hätten die in den Betrug verwickelten Mitarbeiter jährlich bis zu fünf Millionen Euro Gehalt einstreichen können. Dazu könnten die Manipulationen erheblich beigetragen haben, spekuliert die "SZ".

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