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Commerzbank: Bund will Höhe der Abfindungen deckeln

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"Goldener Handschlag"  

Bund will hohe Abfindungen bei Commerzbank verhindern

20.08.2013, 08:16 Uhr | t-online.de

Commerzbank: Bund will Höhe der Abfindungen deckeln. Der Sparkurs bei der Commerzbank führt auch im Vorstand zum Stühlerücken (Quelle: dpa)

Der Sparkurs bei der Commerzbank führt auch im Vorstand zum Stühlerücken (Quelle: dpa)

Die Commerzbank feilscht offenbar um die Abfindung für zwei Vorstände, deren Posten aus Spargründen gestrichen werden sollen. Das "Handelsblatt" berichtet, die Regierung wolle den "goldenen Handschlag" gerade in Wahlzeiten so klein wie möglich halten. Sie darf mitreden, der Bund ist schließlich Großaktionär der Bank. Mit einer Obergrenze von einer Million Euro wollen sich die vermutlich Betroffenen dem Bericht zufolge aber nicht zufriedengeben.

Einer höheren Summe werde hingegen der Bund nicht zustimmen, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise. Deshalb werde es auch vor der Bundestagswahl am 22. September keine Einigung geben, heißt es in einem anonymen Zitat.

Obergrenze von einer Million Euro stammt aus Krisenzeit

Die Summe erklärt sich aus dem Rahmenvertrag zwischen Commerzbank und dem Rettungsfonds Soffin aus dem Jahr 2008. Demnach soll eine Abfindung maximal zwei Jahresgehälter betragen. Für Vorstände waren diese nach der Rettung zeitweilig bei 500.000 Euro gedeckelt.

Die vermutlich betroffenen Jochen Klösges und Ulrich Sieber verdienen aber den Angaben nach jeweils 750.000 Euro jährlich plus Boni. So müsse insgesamt mit rund 2,3 Millionen Euro gerechnet werden, falls die Vorstände wie geplant aus "wichtigem Grund" vorzeitig abberufen werden können, zitiert die Zeitung aus dem Umfeld der Bank.

Commerzbank will sich zu Streit nicht äußern

Sollte der Streit zu einem Gerichtsverfahren führen und die Commerzbank verlieren, könne es noch teurer werden. Das Institut selbst wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Bis 2016 will die Commerzbank 5200 Stellen abbauen, ein Anteil von zehn Prozent an der Gesamtbelegschaft. Bereits 2009 fielen 9000 Stellen weg nach der Fusion mit der Dresdner Bank. Diesmal soll es aber keine Kündigungen geben - Experten halten den Sparkurs daher für zu unentschlossen.

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