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Finanzmarkt-Forum: Experten sind zuversichtlich für Aktienmärkte

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Experten sind zuversichtlich für die Aktienmärkte

23.08.2013, 13:01 Uhr | t-online.de - Martin Mrowka

Finanzmarkt-Forum: Experten sind zuversichtlich für Aktienmärkte. Finanzmarkt-Forum in Darmstadt: Oliver Plein, Garbor Steingart und Ulrich Stephan (v.l.n.r.) - Markus Koch moderierte (Quelle: T-Online/ Martin Mrowka)

Oliver Plein, Garbor Steingart und Ulrich Stephan (v.l.n.r.) - Markus Koch moderierte (Quelle: T-Online/ Martin Mrowka)

Die bekannten Börsen-Experten Marc Faber ("Dr. Doom"), Roland Leuschel und George Soros äußerten sich kürzlich pessimistisch über die Weltbörsen. Alle drei erwarten schon bald eine deutliche Korrektur an den Aktienmärkten. Doch andere Stimmen sehen auf absehbare Zeit weiteres Potenzial für Aktien. Auf dem jüngsten Finanzmarkt-Forum - veranstaltet von der Deutschen Bank und vom "Handelsblatt" - wurde trotz weiterhin bestehender Probleme mit einigen Euro-Ländern ein recht guter Börsen-Ausblick gegeben für den Rest des Jahres.

Im ersten Halbjahr 2013 hat die politische und wirtschaftliche Entwicklung weltweit einen fruchtbaren Boden für eine positive Performance an den Börsen geschaffen: Die europäische Schuldenkrise scheint stabilisiert, die US-amerikanischen Konsumenten sind in Kauflaune und China erweist sich nach wie vor als globale Konjunkturlokomotive. Vor diesem Hintergrund konnten unter anderem der Deutsche Aktienindex DAX und der amerikanische Dow Jones im Sommer neue Höchststände erzielen. Doch viele Anleger fragen sich, wie lange die Rally anhält und ob sich der Einstieg jetzt noch lohnt.

Griechenland-Probleme noch nicht gelöst

Rund 500 Gäste waren der Einladung zu "Investment Live" ins Darmstädter "Darmstadtium" genauso gefolgt wie Markus Koch, der zur Moderation der Veranstaltung extra aus New York angereist war. Sie alle lauschten den Vorträgen der drei Finanzmarktexperten. Gabor Steingart, Herausgeber des "Handelsblatts", warnte in seiner unterhaltsamen Rede vor einer weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr durch die Griechen-Probleme. Trotz der Fortschritte bei der Bewältigung der Euro-Schuldenkrise seien die sehr repressiven Maßnahmen der Politik nicht geeignet, Griechenland nachhaltig aus der Krise zu führen. Auch im nächsten Jahr würden uns die Probleme des kleinen Euro-Landes beschäftigen, sagte Steingart.

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Steingart hält es für "undenkbar, dass das Land seine Schuldenfähigkeit zurückgewinnen wird". Er kann sich sogar einen temporären Austritt Griechenlands aus der Eurozone vorstellen.

Weitere Strukturreformen gefordert

Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, forderte gleichzeitig mehr Mut und weitere Reformen von den Krisenländern. "Wir sind angewiesen auf die Peripherie-Länder, wir brauchen diesen Export", so Stephan. Verloren gegangenes Vertrauen komme nur zurück über weitere Strukturreformen.

Stephan glaubt, dass die Zinsen allmählich wieder steigen werden, rät deshalb dazu, den Anleihen-Anteil im Depot zu reduzieren. Ein bisschen Staatsanleihen sollten aber im Depot bleiben. "Großer Schwerpunkt der Anleger-Portfolios sollten mit über die Hälfte Aktien sein", empfiehlt der Banker. "Am besten breit diversifiziert." Als Schwerpunkte böten sich Standardwerte aus den USA, aus Europa, aber auch aus Japan an.

Aktien mit Dividenden-Kontinuität bevorzugen

Oliver Plein, Leiter Produktspezialisten Aktien bei DWS Investments, rät ebenfalls zu einem breit gestreuten Aktien-Portfolio bzw. zu Fonds. Dabei sollten die Dividenden als defensive Basis beachtet werden - mit besonderem Augenmerk auf Dividenden-Kontinuität. Als Beispiel nannte er den Nahrungsmittelkonzern Nestlé, der seit mehr als 100 Jahren ununterbrochen Gewinne an seine Aktionäre ausschüttet.

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Plein warnte gleichzeitig vor Anleihen. Ein möglicher Renditeanstieg bei Staatsanleihen von ein auf zwei Prozent bedeutet für die Kurse gleichzeitig Verluste von etwa sieben Prozent. Ein großes Umschichten von Renten- in Aktienfonds, wie es derzeit in den USA zu beobachten ist, gebe es in Deutschland aber nicht.

"DAX steigt noch im laufenden Jahr auf 9000 Punkte"

Alle drei Experten waren sich einig, dass es noch nicht zu spät sei, in Aktien zu investieren. Im Vergleich zu den US-Indizes habe gerade der DAX noch viel Luft nach oben. Ulrich Stephan sieht den DAX am Ende des Jahres bei 9000 Punkten - was einem Anstieg von rund sieben Prozent in vier Monaten entspricht.

Stephan sieht auch eine Bodenbildung bei Gold. Gabor Steingart outete sich als echter Gold-Fan, bescheinigte dem Edelmetall gar eine "metaphysische Wirkung". Der ehemalige Chefredakteur des "Handelsblatts" hatte jüngst nochmal nachgekauft und prognostiziert: "Gold wird in zehn Jahren seinen Wert vervielfacht haben."

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