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Insolvente Baumarktkette  

Praktiker-Beschäftigte kommen in Transfergesellschaft

18.09.2013, 14:35 Uhr | AFP, t-online.de

Praktiker-Beschäftigte kommen in Transfergesellschaft. 4000 Praktiker-Beschäftigte sollen durch eine Transfergesellschaft vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden (Quelle: imago/Sepp Spiegl)

4000 Praktiker-Beschäftigte sollen durch eine Transfergesellschaft vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden (Quelle: imago/Sepp Spiegl)

Bei der insolventen Baumarktkette Praktiker haben sich Betriebsräte und vorläufige Insolvenzverwaltung nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di auf die Schaffung einer Transfergesellschaft für 4000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gereinigt. Die Vereinbarung gelte für die Arbeitnehmer in den 130 Filialen des Konzerns unter der Marke "Praktiker", bei denen derzeit der Ausverkauf stattfindet und die geschlossen werden sollen.

Zustimmung der Gläubiger steht noch aus

"Mit der Einrichtung dieser Transfergesellschaft kann nun verhindert werden, dass tausende Menschen ab 1. Oktober in die Arbeitslosigkeit abgeschoben werden", erklärte Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Nun müssten der Vereinbarung aber noch die Gläubiger zustimmen, insbesondere Banken, Lieferanten und Warenkreditversicherer. Durch die Transfergesellschaft könnten sich die Beschäftigten, die wegen der Pleite ihre Arbeit verlieren, für den Arbeitsmarkt qualifizieren.

Insgesamt 15.000 Beschäftigte betroffen

Der Konzern Praktiker mit seinen etwa 15.000 Beschäftigten hatte am 11. Juli Insolvenz angemeldet. Zunächst waren nur die Baumärkte der Marken Praktiker und Extra Bau+Hobby betroffen, kurz danach beantragte der Konzern auch für die Marke Max Bahr ein Insolvenzverfahren. Für die 132 Max-Bahr-Märkte läuft noch die Suche nach einem Käufer. Bis zum 1. Oktober soll hier eine Lösung gefunden werden. Für einzelne der 130 Praktiker-Filialen, die leer verkauft und geschlossen werden sollen, liegen bereits Angebote vor.

Bei der Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker war die Schaffung einer Transfergesellschaft gescheitert. Als Folge wurden rund 10.000 Beschäftigte direkt entlassen. Die Zerschlagung der Drogeriekette betraf am Ende rund 25.000 Beschäftigte.

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