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Telefonhersteller vor Übernahme  

Asiaten wollen Gigaset kaufen

27.09.2013, 19:41 Uhr | rtr, dpa-AFX

Asiaten wollen Gigaset übernehmen. Gigaset kämpft derzeit mit Markteinbrüchen (Quelle: dpa)

Gigaset kämpft derzeit mit Markteinbrüchen (Quelle: dpa)

Der Telefonhersteller Gigaset könnte schon bald nach Asien verkauft werden. Die Investmentgesellschaft Goldin Fund aus Singapur plant ein Übernahmeangebot für die einstige Siemens-Tochter. Goldin Fund wolle ein entsprechendes Angebot unterbreiten, teilte Gigaset in München mit. Demnach sollen die Anleger einen Euro je Stückaktie erhalten. Hinter Goldin Fund steht der Unternehmer Pan Sutong aus Hongkong, der auch Beteiligungen an anderen Unternehmen der Konsumgüterelektronik unterhält.

Zunächst aber will Gigaset über die Ausgabe neuer Aktien und einer Wandelanleihe bis zu 43 Millionen Euro einnehmen. Falls die Anleger nicht zugreifen, verpflichtet Goldin Fund sich, den Rest zu übernehmen. Ein öffentliches Übernahmeangebot knüpft die Investmentgesellschaft zugleich an die Bedingung, dass sie auf einen Anteil von mindestens 30 Prozent des Grundkapitals kommt.

Unternehmen kämpft mit Markteinbrüchen

Die frühere Siemens-Tochter Gigaset hatte sich erst vor kurzem eine Brückenfinanzierung für die saisonal schwierigen Sommermonate gesichert und so eine finanzielle Atempause verschafft. Konzern-Chef Charles Fränkl will mit einem Sparprogramm und neuen Produkten die Wende schaffen. Die mit Goldin Fund geschlossene Investorenvereinbarung sieht auch Investitionen in den kurzfristigen Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs für Tablet-Computer, Smartphones und andere mobile Kommunikationsgeräte vor.

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Das Unternehmen hat wie die Konkurrenz mit der Wirtschaftsflaute in Europa zu kämpfen und zur Sanierung unter anderem Stellen abgebaut. Weil Schnurlostelefone im Zeitalter von Smartphones immer weniger gefragt sind, wollen die Münchner sich verstärkt auf vernetzte Haustechnik verlegen.

Vorstandschef Fränkl kommt bislang mit seinen Plänen allerdings nur langsam voran. Zudem lastet die turbulente Vergangenheit auf dem deutschen Marktführer für DECT-Telefone. Nach der Abspaltung von Siemens und dem Kauf durch den Finanzinvestor Arques kam es zum Streit über die Kaufsumme. Danach wurde Arques auf Gigaset verschmolzen und erbte deren kostspielige Rechtsstreitigkeiten aus verschiedensten Branchen. Arques-Mitbegründer Peter Löw kontrollierte im Aufsichtsrat die Geschicke der Firma mit.

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