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"Brückenkrebs": Studie schockiert - jede zweite Brücke in kommunaler Hand marode

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"Brückenkrebs": Studie schockiert  

30.000 Brücken in kommunaler Hand sind marode

29.09.2013, 15:43 Uhr | dpa, t-online.de

"Brückenkrebs": Studie schockiert - jede zweite Brücke in kommunaler Hand marode. Bei zahlreichen Brücken in Deutschland ist eine Sanierung dringend notwendig (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa )

Bei zahlreichen Brücken in Deutschland ist eine Sanierung dringend notwendig (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa )

Deutschlands Infrastruktur verrottet offenbar: Der Zustand der Verkehrswege hierzulande ist nach Informationen der "Welt am Sonntag" alarmierend. Das gilt besonders für kommunale Brücken: Jedes zweite der insgesamt 66.714 Bauwerke, für deren Erhalt die Kommunen zuständig sind, sei marode, wie die Zeitung nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in 456 Städten, Gemeinden und Landkreisen berichtet. Knapp die Hälfte dieser Brücken weise "problematische oder schlechte Zustände" auf.

Experte diagnostiziert "Betonkrebs"

Die Studie wurde unter anderem im Auftrag des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und des Baustoffindustrieverbandes erstellt. "Betonkrebs" lautet der Zeitung zufolge die Diagnose eines Berliner Experten bei der Salvador-Allende-Brücke in Treptow-Köpenick.

Die Gefahr dabei: Man könne den "Krebs" nicht sehen, aber er fresse sich seit Jahren durch das Innere der Salvador-Allende-Brücke, schreibt das Blatt. Das sei bei Routinebohrungen festgestellt worden. Offenbar ist das kein Einzelfall: Bundesweit, so errechnete das Institut anhand der Brückenfläche und des Zustands, müssten bis zum Jahr 2030 fast elf Milliarden Euro in sogenannte Ersatzneubauten investiert werden.

Standsicherheit oft stark beeinträchtigt

Und es besteht dringender Handlungsbedarf: Sieben Prozent der Brücken erhalten nach den Angaben auf einer Skala von eins bis vier die schlechteste Zustandsnote 3,5 bis 4,0. Schon wenn Gutachter einen "ausreichenden Zustand" (Note 2,5 bis 2,9) feststellen, könne die Standsicherheit beeinträchtigt sein.

15 Prozent müssten abgerissen werden

Brücken dieser Kategorie sind dem Bericht zufolge nur noch eingeschränkt befahrbar, müssen teilweise oder für schwere Fahrzeuge ganz gesperrt werden. Das Ergebnis von Stichproben bei mehr als 2000 Brücken habe laut Difu ergeben, dass bei rund 15 Prozent "Ersatzneubaubedarf" bestehe. Ihr Zustand sei so schlecht, dass nur Abriss und Neubau in Frage komme.

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