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Commerzbank sieht keine große Zukunft für Digitalwährung Bitcoin

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Starke Kursausschläge  

Commerzbank sieht keine große Zukunft für Digitalwährung Bitcoin

24.11.2013, 12:54 Uhr | AFP, t-online.de

Commerzbank sieht keine große Zukunft für Digitalwährung Bitcoin. Bitcoin ist eine Digitalwährung. Münzen gibt es trotzdem, auf denen wie bei Prepaid-Karten ein Wert gespeichert ist (Quelle: dpa)

Bitcoin ist eine Digitalwährung, Münzen gibt es trotzdem (Quelle: dpa)

Virtuelle Währungen erfreuen sich seit Monaten einer steigenden Beliebtheit. Ob zum Bezahlen von Bier in Kreuzberger Kneipen oder zum Spielen auf Tablet-Computern - Bitcoins erleben einen Höhenflug, Wertsteigerung inklusive. Gerade erreichte die Digitalwährung einen neuen historischen Höchststand. Doch nach Ansicht des Commerzbank-Chefvolkswirts Jörg Krämer hat der Boom der Bitcoins auf Dauer keine Chance.

Wegen der starken Kursausschläge trage die Bitcoin-Währung die Zerstörung schon in sich, sagte Krämer dem Magazin "Wirtschaftswoche". "Niemand verwendet eine Währung, die dauernd Achterbahn fährt."

Als Transaktionswährung dauerhaft nicht geeignet?

Als wesentlichen Treiber für Kurssprünge sieht der Ökonom Spekulation. "Spekulanten setzen darauf, dass in Zukunft mehr Menschen Bitcoins zum Zahlen benutzen", sagte Krämer. "Die steigende Nachfrage trifft aber auf ein fixiertes Angebot an Bitcoins, so dass der Wechselkurs des Bitcoin gegenüber dem Euro in die Höhe schießt." Weil kein Geschäft bereit sei, dauernd die Bitcoin-Preise zu ändern, werde die Eignung als Transaktionswährung zerstört.

Unabhängig von Regierungen und Banken

Bitcoins können im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Die Idee hinter der virtuellen Währung ist ein Geldsystem, das ohne zentrale Kontrollinstanz auskommt, also unabhängig ist von Regierungen, Zentralbanken und Geschäftsbanken.

Ein Misstrauen in Banken lässt die digitale Währung gerade in China boomen. Dort gelten Bitcoins mittlerweile als Alternative zu Immobilien-Käufen oder Gold. Umgerechnet fast 25 Millionen Euro wickelt in China die Bitcoin-Plattform BTC täglich ab.

Coins zum Bezahlen bei Amazon akzeptiert

Überlegungen der weltweit bekannten Online-Handelsplattform eBay, Bitcoins eines Tages als Zahlungsmittel bei Transaktionen zu akzeptieren, hatten dem Kurs zuletzt einen neuen Schub gegeben. Amazon ist bereits einen Schritt weiter: Der Internet-Händler führt die Kunstwährung in Deutschland ein.

Seit vergangenem Freitag können Kunden in Deutschland Coins zum Erwerb von Apps oder Spielen für das firmeneigene Tablet Kindle Fire verwenden. Bücher oder andere Waren können mit Coins aber nicht bezahlt werden. Auch bei den Apps bleiben andere Zahlungsmethoden weiter bestehen.

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Nutzer erhalten bei Umtausch größerer Mengen Rabatte

Das Coins-Prinzip basiert auf dem Umtausch von einer realen in eine virtuelle Währung. Kunden können Coins auf der Homepage von Amazon erwerben, wobei sie beim Kauf größerer Mengen nach Angaben des Unternehmens bis zu zehn Prozent Rabatt erhalten. Dieser Spareffekt soll Nutzer für die neuen Coins gewinnen. Amazon verspricht sich davon laut eigener Mitteilung darüber hinaus Umsatzsteigerungen für die Anbieter von Kindle-Apps.

Zum Coins-Start in Deutschland schenkte das Unternehmen allen Besitzern eines Kindle Fire einmalig 500 Coins. In den USA hatte der Internethändler Coins bereits vor einigen Monaten eingeführt.

Kein Spielgeld

Weltweit akzeptieren etwa 450 Unternehmen und Dienstleister das nicht greifbare Geld. Die Währung ist konvertibel, lässt sich an Internet-Börsen wie die japanische "Mt. Gox" gegen Euro, Dollar, Pfund, Yen oder Renminbi ein- und zurücktauschen. Bitcoins sind also kein Spielgeld, wenn es jedoch oft von Online-Spielern genutzt wird.

Allerdings haben auch Betrüger das virtuelle Geld entdeckt. Manch Betreiber einer Bitcoin-Börse tauchte unter - inklusive Geld. Thailand hat Bitcoins deshalb bereits verboten. Und die US-Finanzaufsicht ermittelt, nachdem im Internet Drogen und Waffen per Bitcoins gehandelt wurden.

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