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Topmanager machen Kasse - Wendepunkt für den DAX?

25.11.2013, 17:26 Uhr | dpa-AFX

Topmanager machen Kasse - Wendepunkt für den DAX?. Der DAX hat die Marke von 9300 Punkten genommen (Quelle: dpa)

Der DAX hat die Marke von 9300 Punkten genommen (Quelle: dpa)

Am Aktienmarkt mehren sich die Zeichen für eine Topbildung. Zwar hat der DAX zuletzt eine Rekordmarke nach der anderen geknackt - und erstmals in seiner 25-jährigen Geschickte hat der deutsche Leitindex am Montag die Hürde von 9300 Punkten genommen. Schafft der Leitindex gar die Marke von 10.000 Punkten, oder folgt bald Ernüchterung, fragen sich angesichts immer neuer Rekorde Beobachter. Als ein Indikator gelten die Aktienverkäufe von Topmanagern deutscher Unternehmen.

Aktienkurse laufen der Gewinnentwicklung voraus

"Wenn mehr Vorstände und Aufsichtsräte Aktien des eigenen Unternehmens verkaufen als kaufen, kann dies auf eine bevorstehende Kurskorrektur an den Börsen deuten", sagt Olaf Stotz, Professor an der Frankfurt School of Finance. Topmanager achteten vor allem auf die Bewertung ihres Unternehmens an der Börse und viele Firmen gelten mittlerweile als überwertet - die Gewinnentwicklung hält nicht mehr Schritt mit der Entwicklung des Aktienkurses.

Zuletzt trennten sich vergleichsweise viele Manager von ihren Papieren, wie aus einer Analyse des Forschungsinstituts für Asset Management für das "Handelsblatt" hervorgeht.

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Insider-Index sinkt

Das Institut wertet alle zwei Wochen zusammen mit Commerzbank Wealth Management die meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte von Vorständen und Aufsichtsräten aus. Der Index ist dem Blatt zufolge zuletzt um gut zwölf Punkte auf 71 Zähler abgesackt. Werte unter 90 Punkte deuteten auf sinkende Kurse an der Börse.

"In der Vergangenheit gab es in diesen Fällen in den folgenden drei Monaten Seitwärtsbewegungen oder Korrekturen nach unten", sagt Stotz. Es müsse aber nicht so kommen. Durch die anhaltende Geldschwemme der Notenbanken könnte es zunächst auch weiter aufwärts gehen.

Notenbanken pumpen billiges Geld in den Markt

Die Politik des ultrabilligen Geldes sorgt seit Monaten für Dauereuphorie an den Börse. Die Europäische Zentralbank hat nach der jüngsten Zinssenkung keinen Zweifel daran gelassen, dass die Geldschwemme im Euro-Raum zunächst anhält.

Die US-Notenbank hat zwar einen Ausstieg angekündigt, doch der Zeitpunkt ist ungewiss. Vergangene Woche sorgten Hinweise auf eine mögliche Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe durch die Fed zeitweise für Unruhe an den Börsen. Viele Beobachter halten allerdings die Festlegung der Notenbank auf noch lange rekordniedrige Zinsen zur Stützung der Wirtschaft für entscheidender. DZ-Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeier glaubt denn auch nicht an ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik.

DAX bald bei 10.000?

Die Experten der DZ Bank schätzen den Stand des Leitindex' Ende 2014 bei 10.200 Punkten - auch wegen erwarteter guter Unternehmensdaten. "Vor allem die DAX-Unternehmen werden dank ihrer Exportorientierung in hohem Maße von der Erholung der Eurozone und der stärkeren Weltkonjunktur profitieren".

"Ein zeitweises Allzeithoch von 10.000 Punkten liegt im Bereich des Möglichen", sagt auch LBBW-Aktienstratege Berndt Fernow mit Blick auf das kommende Jahr. Allerdings dürfte das Tempo etwas nachlassen. "Wir sehen den Markt jetzt noch in Schwung, dann wird es seitwärts gehen."

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