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Währungsunion geplant: Afrika nimmt sich den Euro zum Vorbild

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Währungsunion geplant  

Afrika nimmt sich den Euro zum Vorbild

02.12.2013, 18:36 Uhr | AP, rtr, t-online.de

Währungsunion geplant: Afrika nimmt sich den Euro zum Vorbild. Der Kenia-Schilling gleicht dem Euro ein wenig und ist ebenso in 100 Cent unterteilt (Quelle: Reuters)

Der Kenia-Schilling gleicht dem Euro ein wenig und ist ebenso in 100 Cent unterteilt (Quelle: Reuters)

Erfolgsmodell Währungsunion: Die fünf Staaten der ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) - Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi- wollen gemeinsames Geld einführen. Das neue Bezahlmittel soll innerhalb von zehn Jahren aufgebaut werden - und folgt in einigen Aspekten dem Euro.

Anschub für Wirtschaft erwartet

Mit der einheitlichen Währung soll dem Handel zwischen den Ländern mit ihren insgesamt 135 Millionen Bürgern zusätzlicher Schwung verliehen werden. Zudem soll die Union vermehrt ausländische Investoren anziehen. Geplant ist, dass sie - ähnlich wie beim Euro - über eine gemeinsame Zentralbank gelenkt wird.

Auch gemeinsame Finanzpolitik im Blick

Der neue Vorsitzende der EAC, der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta, sagte, durch die Währungsunion würden Transaktionskosten verringert, weil es keine Verluste durch Wechselkurse mehr gebe. Die Länder, die zum Teil über erhebliche Öl- und Gasvorkommen verfügen, wollen außerdem ihre Finanz- und Währungspolitik angleichen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Führer der fünf Länder jetzt in Ugandas Hauptstadt Kampala.

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Langfristig soll sich der Vorstoß der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z.) zufolge aber nicht auf den Währungssektor beschränken. Der Plan sieht demnach auch eine Gewährleistung der Freizügigkeit für Beschäftigte, Waren, Dienstleistungen und Kapital in den beteiligten Staaten vor. Ab 2014 solle es bereits eine Zollunion geben, heißt es in dem Bericht.

Experten sind skeptisch

Der Finanzexperte Kenneth Kitariko vom Investmentberater African Alliance Uganda sagte allerdings, bis zur Umsetzung der Pläne sei es noch ein weiter Weg. Für einige der beteiligten Länder könnten die Hürden zu hoch sein, die als gemeinsame Grundlagen für eine solche Union noch aufgestellt werden müssten. Laut "F.A.Z." müssen die Länder beispielsweise Inflationsziele erfüllen.

Die EAC wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, Zoll-, Handels- und Währungsschranken zwischen den Ländern der Region aufzuheben und die Staaten auch politisch enger zusammenzuführen. Die Vorhaben kamen aber bisher nur langsam voran, weil die Mitgliedsstaaten Bedenken haben, wie sich die Entscheidungen der Gemeinschaft auf die eigenen Volkswirtschaften auswirken könnten.

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