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Bitcoin-Börse Mt.Gox im Internet plötzlich verschwunden - Millionen-Diebstahl?

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Handel mit virtueller Währung  

Bitcoin-Börse Mt.Gox im Internet verschwunden

28.02.2014, 13:15 Uhr | AFP

Bitcoin-Börse Mt.Gox im Internet plötzlich verschwunden - Millionen-Diebstahl?. Bitcoin-Börse in Japan: Der Handel mit der virtuellen Währung ist seit Wochen ausgesetzt (Quelle: dpa)

Bitcoin-Börse in Japan: Der Handel mit der virtuellen Währung ist seit Wochen ausgesetzt (Quelle: dpa)

Zwei Wochen, nachdem der Handel mit der Internetwährung Bitcoin auf der Plattform MtGox ausgesetzt wurde, ist die Seite im Netz nun verschwunden. Am Dienstag erschien unter der Adresse www.mtgox.com nur noch eine weiße Seite - und die Besitzer sind ihr virtuelles Geld offenbar los. Gerüchte wollen auch von einem dreisten Millionen-Diebstahl wissen.

Ein Blogger hatte ein Strategie-Papier ins Netz gestellt, demzufolge offenbar über Jahre hinweg rund 365 Millionen Dollar der virtuellen Währung gestohlen wurden. Fast 750.000 Bitcoins verschwanden demnach am Handelsplatz Tokio.

"Wir konnten nichts tun", versicherte die japanische Finanzaufsicht, zuständig für Banken, Versicherungen und Häuser, die mit realen Werten an Börsen handeln. Vorher hatte es auch Gerüchte einer Pleite gegeben.

MtGox - eine der ältesten Bitcoin-Börsen

Die virtuelle Währung Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die internationale Finanzkrise erfunden worden und ist damit eine der ältesten Bitcoin-Börsen. Geschaffen hatte sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet. Der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt aber stark. Zentralbanken warnen vor den Risiken der Währung für die Nutzer.

MtGox, eine der ältesten und wichtigsten Plattformen für den Handel mit Bitcoins, hatte am 7. Februar alle Aktivitäten gestoppt. Die Anleger kamen an ihre virtuellen Guthaben nicht mehr heran. MtGox erklärte, ein Softwarefehler sei der Grund, und versprach in der vergangenen Woche, alles komme wieder in Ordnung.

Geschäftssitz verlegt

Gleichzeitig teilte der Betreiber der Plattform mit, seinen Sitz "aus Sicherheitsgründen" in die japanische Hauptstadt Tokio verlegt zu haben. Dieser Umzug habe zu Verzögerungen bei der Lösung der technischen Probleme geführt. Am Montag teilte die Bitcoin-Stiftung in den USA mit, MtGox-Chef Mark Karpeles habe seinen Verwaltungsratssitz in der Stiftung aufgegeben.

Der Kurs des Bitcoin auf MtGox.com fiel seitdem. Am Dienstag erreichte er 135 Dollar (etwa 98 Euro), nach mehr als 900 Dollar im Januar. Auf anderen Plattformen wie CoinDesk war ein Bitcoin am Dienstag etwa 530 Dollar wert.

Börsen geben dem Unternehmen die Schuld

Andere Bitcoin-Börsen gingen auf Distanz zu MtGox und erklärten, das Problem läge bei dem Unternehmen, nicht bei der Währung selbst. "Dieser tragische Vertrauensbruch bei Kunden von MtGox resultiert aus dem Verhalten des Unternehmens und reflektiert nicht die Seriosität oder den Wert von Bitcoins", erklärten sechs Branchenvertreter - Coinbase, Kraken, Bitstamp, BTC China, Blockchain and Circle - in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Allerdings hatten auch andere Betreiber von Bitcom-Handelsplätzen in der Vergangenheit mit Sicherheitsproblemen und Hackerattacken zu kämpfen.

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