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Angeblicher Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto wehrt sich

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"Habe nichts damit zu tun"  

Angeblicher Bitcoin-Erfinder wehrt sich per Anwalt

18.03.2014, 09:36 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de

Angeblicher Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto wehrt sich. Wer steckt hinter der Digitalwährung Bitcoin? Das Magazin "Newsweek" meint die Antwort zu kennen (Quelle: AFP)

Wer steckt hinter der Digitalwährung Bitcoin? Das Magazin "Newsweek" meint die Antwort zu kennen (Quelle: AFP)

Vor rund zwei Wochen schien der geheimnisumwobene Erfinder der Digitalwährung Bitcoin enttarnt. Das amerikanische Magazin "Newsweek" machte den 64-jährigen Dorian Satoshi Nakamoto als geistigen Vater aus. Der Mann aus Kalifornien wehrt sich seitdem heftig - nun auch per Anwalt.

Nakamoto hatte am Montag mit anwaltlicher Unterstützung eine Stellungnahme gegen den entsprechenden Bericht veröffentlicht. Beobachter rechnen nun mit rechtlichen Schritten.

"Ich habe Bitcoin nicht kreiert, erfunden oder in irgendeiner anderen Weise daran gearbeitet", teilte Nakamoto mit. "Ich dementiere den Newsweek-Bericht ohne Wenn und Aber." Die Titelgeschichte des Magazins habe ihm und seiner Familie sehr viel Stress verursacht und seine beruflichen Perspektiven verschlechtert.

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"Newsweek" stützt sich auf eine Reihe von Indizien

Nakamotos Anwalt Ethan Kirschner aus Los Angeles hat die Echtheit des zuerst vom Finanzblogger Felix Salmon verbreiteten Statements inzwischen gegenüber US-Medien bestätigt. "Newsweek" teilte mit, es habe bislang keinen Brief von Nakamoto oder seinem Anwalt erhalten.

Zum Hintergrund: Ein geheimnisvoller "Satoshi Nakamoto" gilt als Erfinder des Bitcoin. "Newsweek" hatte eine Reihe von Indizien aufgeführt, die auf Dorian Nakamoto als Vater des Bitcoin hindeuteten, darunter Hinweise aus seinem Umfeld, Auffälligkeiten im Programmcode sowie seinem Schreib- und Sprachstil. Der 64-Jährige hieß einst Satoshi Nakamoto, änderte seinen Namen aber von rund 40 Jahren in Dorian S. Nakamoto.

Im Netz kursierte als Name des Bitcoin-Schöpfers tatsächlich Satoshi Nakamoto - allerdings hielten dies viele für ein Pseudonym oder sogar eine Bezeichnung für eine Gruppe von Programmierern.

Angeblicher Bitcoin-Erfinder offenbar seit Jahren ohne Internet-Anschluss

Bereits kurz nach Erscheinen der Geschichte hatte Dorian Nakamoto der Darstellung der "Newsweek"-Reporterin Leah McGrath Goodman widersprochen. "Ich habe nichts mit dem Bitcoin zu tun, nichts mit der Entwicklung. Ich war nur ein Ingenieur, der etwas anderes gemacht hat", sagte er der Nachrichtenagentur AP am 7. März. Nun schrieb Nakamoto, er habe seit zehn Jahren keinen festen Job und wegen finanzieller Probleme seit 2013 keinen Internetanschluss mehr. Zudem erhole er sich von einem Ende 2013 erlittenen Schlaganfall und pflege seine 93-jährige Mutter.

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