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Bayer kauft Medikamenten-Sparte von Merck & Co

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Milliarden-Deal  

Bayer übernimmt Medikamenten-Sparte von US-Konkurrenten

06.05.2014, 15:34 Uhr | rtr, dpa-AFX

Bayer kauft Medikamenten-Sparte von Merck & Co. Pharmakonzern Bayer kauf eine Sparte von US-Konkurrent Merck & Co (Quelle: dpa)

Pharmakonzern Bayer will Sparte mit rezeptfreien Medikamenten von Merck & Co (Quelle: dpa)

Der Pharmakonzern Bayer übernimmt für 14,2 Milliarden US-Dollar (etwa 10,4 Milliarden Euro) die Sparte rezeptfreie Medikamente des US-Pharmariesen Merck & Co. Das teilte Bayer am Dienstag in Leverkusen mit. Die Bayer-Aktie reagierte zeitweise mit einem kleinen Kurssprung.

Es ist die größte Übernahme des deutschen Pharma- und Chemie-Konzerns seit dem Kauf des Berliner Arzneimittel-Rivalen Schering für rund 17 Milliarden Euro im Jahr 2006. Bereits seit Tagen war über eine entsprechende Transaktion spekuliert worden. Rezeptfreie Mittel sind derzeit in der Gesundheitsbranche begehrt. Sie gelten als wichtiger Stabilisator mit geringeren Risiken im Vergleich zum klassischen Pharmageschäft.

Dr. Scholl's Fußpflege gehört bald zu Bayer

Der Kauf sei "ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur angestrebten globalen Marktführerschaft im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten", erklärte Vorstandschef Marijn Dekkers. "Mit dieser Transaktion erwerben wir führende Produktmarken, die Bayer zum OTC-Marktführer in Nord- und Lateinamerika machen", ergänzte Bayer-HealthCare-Chef Olivier Brandicourt. Marken wie Dr. Scholl's-Fußpflege-Produkte, Coppertone-Sonnencreme und das Allergiemittel Claritin gehören künftig zu Bayer.

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Strategische Partnerschaft bringt zusätzlich Milliarden

Bayer geht zudem eine strategische Pharma-Partnerschaft mit Merck & Co im Feld so genannter sGC-Modulatoren (lösliche Guanylat-Zyklase) ein, die bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen. Dafür erhalte Bayer von Merck & Co bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar. Mit einem Abschluss der Transaktion rechnet Bayer im zweiten Halbjahr 2014, wenn die Kartellbehörden den Kauf freigeben.

Durch die Übernahme wird Bayer im Geschäft mit rezeptfreien Mitteln und Gesundheitsprodukten insgesamt zum weltweit zweitgrößten Anbieter nach dem US-Konzern Johnson & Johnson.

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