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Wird Karstadt für einen Euro verscherbelt?

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Berggruen spricht mit Österreichern  

"Bild": Wird Karstadt für einen Euro verscherbelt?

11.07.2014, 12:17 Uhr | rtr, AFP, t-online.de

Wird Karstadt für einen Euro verscherbelt?. Nicolas Berggruen, Karstadt-Eigentümer (Quelle: imago)

Wurde als Retter gefeiert, nun will er Karstadt offenbar billig loswerden: Eigentümer Nicolas Berggruen (Quelle: imago)

Der Eigentümer von Karstadt, Nicolas Berggruen, verhandelt der "Bild"-Zeitung zufolge über einen Verkauf der angeschlagenen Warenhauskette an eine österreichische Finanzgruppe. Danach könnte der Tiroler Unternehmer René Benko 70 Prozent von Karstadt für nur einen Euro übernehmen.

Die Zeitung beruft sich auf gut unterrichtete Kreise, wonach bereits Gespräche zwischen Berggruens Holding und Benkos Finanzgruppe Signa laufen würden. Schon heute besitzt Benko die Mehrheit an Karstadt-Sport und mehreren Top-Filialen wie dem Berliner KaDeWe, dem Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München.

Berggruen hatte Karstadt nach der Beinahe-Insolvenz 2010 für einen symbolischen Euro übernommen. Aus der von ihm angekündigten Sanierung wurde jedoch bislang nichts. Im Geschäftsjahr 2011/12 machte die Kette gut 158 Millionen Euro Verlust. Medienberichten zufolge hat Karstadt auch für 2012/13 die Trendwende deutlich verfehlt.

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Grund für Sjörstedts Abgang

Die Verhandlungen mit Benko sind offenbar auch ein Grund für den überraschenden Abgang von Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt nach weniger als fünf Monaten an der Unternehmensspitze. Sjöstedt hatte am Montag das Handtuch geworfen.

Die Schwedin sollte den defizitären Konzern mit seinen 83 Warenhäusern auf Kurs bringen und setzte dabei auf die Unterstützung des als Karstadt-Retter gefeierten Berggruen. Sie habe aber feststellen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Sanierung nicht mehr gegeben seien, begründete Sjöstedt ihren Rücktritt.

Karstadt braucht Geld

Derzeit hat Berggruen noch die Mehrheit am traditionellen Warenhausgeschäft, und das braucht spätestens für den Weihnachtseinkauf im Herbst Geld. Metro-Chef Olaf Koch hatte bereits abgewinkt - eine Kaufhaus-Allianz mit dem zu Metro gehörenden Kaufhof werde es nicht geben.

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