Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Campo Bahia: Droht dem deutschen WM-Quartier die Pfändung?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ärger um Umweltsteuer  

Droht WM-Quartier Campo Bahia die Pfändung?

22.07.2014, 06:43 Uhr | t-online.de

Campo Bahia: Droht dem deutschen WM-Quartier die Pfändung?. Das Luxusresort Campo Bahia im brasilianischen Dorf Santo André wurde eigens für die deutsche Nationalmannschaft gebaut (Quelle: dpa)

Das Luxusresort Campo Bahia im brasilianischen Dorf Santo André wurde eigens für die deutsche Nationalmannschaft gebaut (Quelle: dpa)

Noch nicht allzu lange ist es her, dass es sich die deutsche Nationalmannschaft im Campo Bahia gut gehen ließ. Doch bereits jetzt scheint es für das Luxusresort bergab zu gehen. Einem Bericht von "handelszeitung.ch" zufolge soll der Ferienanlage in dem brasilianischen Dorf Santo André die Pfändung drohen. Grund dafür sollen ausstehende Zahlungen einer Umweltsteuer sein.

Bereits am 30. Juni hätten die beiden deutschen Manager des Resorts, Kay Bakemeier und Christian Hirmer, die erste von fünf Raten der fälligen Umweltsteuer bezahlen sollen. Hierbei handele es sich um umgerechnet 20.000 Euro, so das Online-Portal.

Die Behörden hätten den Geschäftssitz der beiden Firmen, die für den Bau der Anlage verantwortlich waren, aufgesucht, jedoch dort niemanden angetroffen, berichtet das Blatt unter Berufung auf spanische Medienberichte. Die Beamten überlegten nun, ob man eine Pfändung als nächsten Schritt erwägen solle.

Betreiber wehren sich gegen Vorwürfe

Geschäftsführer und Bauleiter des Campo Bahia, Tobias Junge, sagte "handelszeitung.ch" zufolge, man habe das Geld überwiesen. Er vermute, dass es sich um eine Verwechslung handele. Auf Anfrage eines spanischen Journalisten nach der Quittung dieser Überweisung, sagte Junge, er wolle das Dokument nachliefern. Er ruderte dann jedoch zurück und verweigerte die Einsicht mit der Begründung, dass es sich um ein privates Dokumente handle.

Der Sprecher des Luxusresorts, Mario Rocchi, äußerte sich der Online-Zeitung zufolge zynisch und begründete die Vorwürfe damit, dass die Brasilianer wohl das 7:1 nicht gut verkraftet hätten.

Zukunft der Stadien ungewiss

Die Ferienanlage wäre nicht der einzige WM-Bau, der in eine unsichere Zukunft blickt. Denn bei vielen Stadien, die eigens für die Weltmeisterschaft gebaut wurden, ist die Frage offen, wie sie, und vor allem, ob sie weiter genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist das Stadion in Manaus. Der Zeitung "Welt" zufolge hat der Bau zwischen 594 Millionen und 750 Millionen Real gekostet - abhängig davon, wen man fragt.

Man hoffe dort zwar auf den Werbeeffekt, doch bereits zur WM blieben viele Plätze in dem Stadion leer. Der beste Fußball-Klub der Stadt spielt lediglich in der vierten brasilianischen Liga.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Stylische Jacken für Herren in großer Auswahl entdecken
bei TOM TAILOR
Shopping
Die neuen Teufel Sound-Superhelden zu Top-Preisen
Heimkino, Portable, Kopfhörer und mehr
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018