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Karstadt und René Benko wollen zunächst 2000 Stellen streichen

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Karstadt will 2000 Stellen streichen

15.09.2014, 14:08 Uhr | rtr, dpa-AFX, AFP

Karstadt und René Benko wollen zunächst 2000 Stellen streichen. Karstadt stehen harte Zeiten bevor. Laut einem Zeitungsbericht sollen 2000 Stellen gestrichen werden. (Quelle: dpa)

Karstadt stehen harte Zeiten bevor. Laut einem Zeitungsbericht sollen 2000 Stellen gestrichen werden. (Quelle: dpa)

Das Einzelhandelsunternehmen Karstadt will unter seinem neuen Besitzer René Benko der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) zufolge zunächst 2000 seiner knapp 17.000 Stellen streichen. In den Filialen sollten 1600 Arbeitsplätze wegfallen, in der Verwaltung in der Essener Zentrale 400, berichtete die Zeitung vorab unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats.

Allerdings könnten auch mehr Stellen betroffen sein, da eine mögliche Schließung von Filialen in den Zahlen nicht enthalten sei. Beschlüsse dazu seien nicht gefallen. Das könne aber in der Sitzung des Aufsichtsrats im Oktober geschehen, berichtete die "WAZ". Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Wochenende von Insidern erfahren, dass die Sanierung des Unternehmens rund 200 Millionen Euro kosten werde.

Schließung von Filialen möglich

Am Wochenende wurden die Arbeitnehmervertreter über die Ergebnisse der ersten Aufsichtsratssitzung nach der Übernahme der Kette durch den Tiroler Immobilien-Investor Benko informiert. Das Karstadt-Management hatte die Weichen für einen harten Sanierungskurs gestellt. Unter anderem sind Einsparungen bei den Sach- und Personalkosten vorgesehen. Auch die Schließung von Filialen wird nicht ausgeschlossen. Konkrete Standorte wurden aber nicht genannt. Für weitere Beratungen hat sich der Aufsichtsrat eine Frist von sechs Wochen bis zum nächsten Treffen Ende Oktober gesetzt.

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Rosskur für alle 83 Filialen

In einem Konzeptpapier, das der "Bild am Sonntag" zugespielt wurde, ist von Kosten für die Sanierung des Einzelhändlers von mindestens 209 Millionen Euro die Rede. Für eine nachhaltige Sanierung würden sogar 263 Millionen Euro benötigt. Daher stehe den 83 Filialen eine Rosskur bevor. Das Verkaufspersonal solle ebenso weiter abgebaut werden wie die Zahl der Kassen. Durch mehr Teilzeit-Jobs sollen die Filialen samstags besser besetzt sein als zu Wochenbeginn. In der Essener Konzernzentrale sollen 20 Prozent der Stellen abgebaut werden.

Ohne die Einsparungen sei die Existenz der Warenhauskette nur noch bis März 2016 gesichert, zitierte die "Bild am Sonntag" aus dem Konzept. Liquide Mittel seien gegenwärtig noch ausreichend vorhanden, "wären aber ab März ohne Gegenmaßnahmen aufgebraucht".

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