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Goldman Sachs sieht Talsohle bei Ölpreisen kommen

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Mittelfristige Prognose  

Goldman Sachs sieht Talsohle bei Ölpreisen kommen

06.12.2014, 17:05 Uhr | dpa

Goldman Sachs sieht Talsohle bei Ölpreisen kommen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht einen Tiefpunkt erreicht und prognostiziert, dass die Ölpreise sich mittelfristig wieder nach oben bewegen werden. (Quelle: dpa)

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht einen Tiefpunkt erreicht und prognostiziert, dass die Ölpreise sich mittelfristig wieder nach oben bewegen werden. (Quelle: dpa)

Einer der wichtigsten Taktgeber bei internationalen Investments meldet sich in Sachen Ölpreis zu Wort: Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht einen Tiefpunkt erreicht und prognostiziert, dass die Ölpreise sich mittelfristig wieder nach oben bewegen werden. "Es ist ein Niveau erreicht, bei dem die Angebotsseite in absehbarer Zeit reagieren dürfte", sagte Goldman-Sachs-Chefökonom Jan Hatzius der Zeitschrift "Wirtschaftswoche".

"Ich erwarte mittelfristig keinen weiteren Rückgang beim Ölpreis", so Hatzius. Der niedrige Ölpreis dämpfe die Investitionen in Förderungskapazitäten. "Das führt längerfristig zu einer Verknappung des Angebots und einem tendenziellen Anstieg des Ölpreises." Die Prognose schließt freilich nicht aus, dass die Preise kurzfristig noch weiter sinken.

Niedriger Ölpreis hilft der Euroland-Konjunktur

Der Wirtschaftsexperte rechnet damit, dass der niedrige Ölpreis die Konjunktur in der Euro-Zone stabilisiert. "Ich rechne mit einem Wachstum in der Euro-Zone von knapp einem Prozent." Dabei helfe der niedrigere Ölpreis. "Auch die Abwertung des Euro dürfte einen leichten konjunkturellen Impuls geben."

Schwächer als viele deutsche Ökonomen sieht Hatzius das Wachstum in Deutschland. "Wir sehen für 2015 ein Wachstum von etwa einem Prozent in Deutschland." Das sei immer noch "respektabel". Allerdings könne Deutschland mehr für die Konjunktur tun. Das Land habe angesichts seiner entspannten Haushaltslage durchaus Spielraum für eine fiskalpolitische Lockerung. "Das wäre sowohl aus deutscher als auch aus europäischer Sicht sinnvoll."

Zuletzt weiter Druck auf die Ölpreise

Aus Furcht vor einer Verschärfung des Preiskriegs haben sich am Freitag weitere Anleger aus dem Ölmarkt zurückgezogen. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee und das US-Öl WTI verbilligten sich nach der Talfahrt der vergangenen Tage um weitere etwa 1,5 Prozent auf 68,61 beziehungsweise 65,60 Dollar je Barrel.

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