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EZB beschließt Staatsanleihen-Käufe in Billionen-Höhe

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Euro-Schwemme  

EZB beschließt Staatsanleihen-Käufe in Billionen-Höhe

22.01.2015, 17:31 Uhr | t-online.de, dpa

EZB beschließt Staatsanleihen-Käufe in Billionen-Höhe. EZB-Präsident Mario Draghi (Quelle: Reuters)

EZB-Präsident Mario Draghi (Quelle: Reuters)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat weitere geldpolitische Maßnahmen angekündigt. Lächelnd verkündete EZB-Chef Mario Draghi ein erweitertes Kaufprogramm von Staatsanleihen in Höhe von monatlich 60 Milliarden Euro. Ab März 2015 bis September 2016 werden diese Käufe "auf jeden Fall" durchgeführt - zusammengerechnet ein Volumen von 1140 Milliarden Euro.

Der Deutsche Aktienindex DAX schoss in einer ersten Reaktion nach oben. Danach folgten heftige Ausschläge, zuletzt stieg der Leitindex wieder, übersprang sogar die Marke von 10.400 Punkten. Der Euro gab derweil zum US-Dollar deutlich nach und notierte zeitweise nur noch bei 1,1404 Dollar. Der Goldpreis stieg auf gut 1300 Dollar bzw. 1135 Euro.

Kapital-Anteil der Mitgliedsländer entscheidet

Insgesamt werde laut Draghi nur ein kleiner Teil der Risiken innerhalb der Währungszone geteilt. Eine gemeinsame Risikohaftung werde es nur bei Anleihen von europäischen Institutionen geben, sagte Draghi. Solche Anleihen, zu denen etwa Papiere der Europäischen Investitionsbank zählen könnten, sollen lediglich zwölf Prozent der gesamten Käufe ausmachen.

UMFRAGE
Kauft die EZB mit 60 Milliarden Euro monatlich genügend Staatsanleihen?

Die EZB bestimme aber weiterhin die Ausgestaltung des Kaufprogramms. Damit sei die Einheit der Währungspolitik weiterhin gewahrt.

Keine Einschränkung bei Laufzeiten

Die Staatsanleihekäufe sollen laut Draghi nach dem Anteil der Mitgliedsländer der Eurozone am Kapital der Notenbank auf die einzelnen Länder verteilt werden. Damit wird die EZB vor allem Staatsanleihen von Deutschland, gefolgt von Frankreich und Italien kaufen. Es sollen Papiere mit Laufzeiten von zwei bis 30 Jahren gekauft werden, darunter könnten auch Bonds mit negativem Zins sein.

Aus Deutschland werden Bundesanleihen bevorzugt gekauft; das entsprechende Barometer Bund-Future stieg daraufhin am Nachmittag von 156,00 auf ein neues Allzeithoch bei 158 Euro.

Leitzinsen wie erwartet unverändert

Am frühen Nachmittag hatte die EZB ihre Leitzinsen wie erwartet nicht verändert. Der Zins für einwöchiges Zentralbankgeld liege weiter auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent, teilte die Notenbank mit. Der Ausleihungssatz zur Spitzenrefinanzierung beträgt weiterhin 0,3 Prozent. Der Einlagensatz verharrt bei minus 0,2 Prozent.

Die EZB hatte die Leitzinsen zuletzt Anfang September vergangenen Jahres gesenkt.

Die Anti-Krisen-Maßnahme der EZB (Quelle: dpa)Die Anti-Krisen-Maßnahme der EZB (Quelle: dpa)

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