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Grexit: 70 Prozent der Griechen wollen in Eurozone bleiben

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Mehrheit gegen Grexit  

70 Prozent der Griechen wollen in der Eurozone bleiben

16.06.2015, 14:29 Uhr | dpa, AFP

Grexit: 70 Prozent der Griechen wollen in Eurozone bleiben. "Nein" zum Grexit: Der Großteil der griechischen Bevölkerung ist bereit, sich mit harten Sparmaßnahmen abzufinden.  (Quelle: Reuters)

"Nein" zum Grexit: Der Großteil der griechischen Bevölkerung ist bereit, sich mit harten Sparmaßnahmen abzufinden. (Quelle: Reuters)

Die griechische Regierung bleibt auf Konfrontationskurs mit den Euro-Partnern - das Grexit-Szenario geistert weiter durch die Währungsunion. Die Mehrheit der Griechen hofft jedoch, dass es so weit nicht kommen wird.

69,7 Prozent sprachen sich für den Verbleib in der Eurozone aus, auch wenn dies mit harten Sparmaßnahmen verbunden sein würde. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GPO, die der Athener Fernsehsender Mega veröffentlichte.

Syriza weiterhin beliebteste Partei in Griechenland

Fast genauso viele Griechen (67,8 Prozent) gehen davon aus, dass Athen trotz der aktuellen Streitigkeiten mit den Gläubigern am Ende nachgeben und die Sparmaßnahmen der Geldgeber akzeptieren werde. Nur etwa 19 Prozent erwarten hingegen, dass die Geldgeber Europäische Zentralbank, Europäische Union und Internationaler Währungsfond (IWF) nachgeben werden. Die Schuld für die lange Dauer der Verhandlungen sehen die Befragten zu 56 Prozent bei diesen Institutionen und zu 37 Prozent bei ihrer Regierung.

UMFRAGE
Solte Griechenland im Euroraum bleiben?

Die aggressive Verhandlungsstrategie des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras scheint sich zudem nicht auf dessen Popularität auszuwirken: Wären an diesem Sonntag Parlamentswahlen, würde Tsipras' Linkspartei Syriza mit 35,1 Prozent gewinnen. Die Konservativen bekämen 23 Prozent. Drittstärkste Kraft wäre die pro-europäische Partei der politischen Mitte To Potami mit sechs Prozent.

Angst vor Grexit wächst

Schon am 30. Juni muss Griechenland rund 1,6 Milliarden Euro an den IWF zurückzahlen. Viele trauen dem Krisenland nicht mehr zu, diesen hohen Betrag aus eigener Kraft zu stemmen. Sollte dies eintreten, wäre Griechenland praktisch pleite. In Brüssel wird deshalb über einen EU-Krisengipfel nachgedacht.

Erst am Sonntag hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen neuen Anlauf genommen, eine Einigung zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern zu erzielen. Das Gespräch in Brüssel ging aber ohne Einigung zu Ende. Der Verhandlungsabbruch nur zwei Wochen vor dem Auslaufen des Kreditprogramms hatte die Sorge vor dem griechischen Staatsbankrott und einem Grexit erheblich verstärkt.

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