Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Börsen in Asien brechen dramatisch ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Talfahrt noch nicht zu Ende  

Asiatische Börsen brechen dramatisch ein

24.08.2015, 11:57 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Börsen in Asien brechen dramatisch ein. Kurstafel an der Börse in Peking: Die Sorge um Chinas Wirtschaftsdynamik lässt Anleger zittern. (Quelle: Reuters)

Kurstafel an der Börse in Peking: Die Sorge um Chinas Wirtschaftsdynamik lässt Anleger zittern. (Quelle: Reuters)

Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft reißen die Börsen weiter ins Minus. Die Aktienmärkte in China und Japan haben am Montag massive Verluste verbucht. Auch andere asiatische Börsen wie in Hongkong und Taipeh gerieten weiter in den Abwärtssog. Der deutsche Leitindex Dax dürfte deshalb ebenfalls erneut unter Druck geraten.

Der wichtige Shanghai Component Index und der Shenzhen Component Index fielen zuletzt um mehr als acht Prozent. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, lag um über sieben Prozent niedriger. Auch der Aktienmarkt in Hongkong sackte um über vier Prozent ab. An der Börse in Taipeh rutschte der Taiex Index zeitweise um mehr als sieben Prozent ab - so tief wie lange nicht mehr.

In Tokio fiel der Nikkei-Index erstmals seit fünf Monaten unter die psychologisch wichtige Marke von 19.000 Punkten. Zuletzt notierte der Nikkei mit einen satten Abschlag von vier Prozent beim Stand von 18.649 Punkten. Der breit gefasste Topix brach zuletzt 4,8 Prozent auf den Zwischenstand von 1497 Punkten ein.

China will offenbar erneut intervenieren

In China war ein wirtschaftlicher Schlüsselindikator in der vergangenen Woche auf ein Sechsjahrestief abgerutscht. Der vom Wirtschaftsinformationsdienst Markit berechnete Index PMI fiel für China im August auf 47,1 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit 77 Monaten. Die Entscheidung der Regierung, Pensionsfonds erstmals Investitionen am Aktienmarkt zu gestatten, blieb ohne spürbare Auswirkungen.

Nun erwägt die Zentralbank des Landes laut einem Bericht des "Wall Street Journals", den Mindestreservesatz für Banken zu senken, um die Konjunktur zu stützen. Der Schritt soll aber nicht sofort erfolgen, sondern erst zum Monatsende oder zu Septemberbeginn. Dabei würde der Mindestreservesatz um einen halben Punkt gesenkt werden, was 678 Milliarden Yuan (93 Milliarden Euro) für Kredite freisetzen würde.

Je weniger Geld die Institute beiseitelegen müssen, desto mehr können sie theoretisch an Unternehmen und Haushalte verleihen. Die Maßnahme sei auch eine Reaktion auf die von der Zentralbank selbst herbeigeführte Schwächung der heimischen Währung, schrieb das Blatt. Der fallende Kurs des Renminbi könnte zu einem verstärkten Abfluss ausländischen Kapitals führen, hieß es.

Dax dürfte weiter abrutschen

Der fortgesetzte Absturz der Börsen in Asien dürfte den Dax zum Wochenauftakt deutlich unter die wichtige Marke von 10.000 Punkten drücken. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen über vier Prozent tiefer auf 9708 Punkte. Mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf würde der Dax damit ins Minus rutschen. Bereits in den vergangenen beiden Wochen hatte das Börsenbarometer insgesamt um fast zwölf Prozent nachgegeben.

Hier geht es zu unseren Börsenberichten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Zwei bügelfreie Blusen im Black & White-Look für nur 59,90 €
zum Walbusch Test-Angebot
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017