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Börse in China rutscht ab: "Panikstimmung dominiert den Markt"

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"Panikstimmung" in Shanghai  

Chinas Aktienkurse rauschen tiefer in den Keller

25.08.2015, 10:19 Uhr | AP, dpa-AFX

Börse in China rutscht ab: "Panikstimmung dominiert den Markt". Wieder schwere Verluste in chinesischen Indizes: Anleger in Shanghai blicken auf die Börsenkurse. (Quelle: Reuters)

Wieder schwere Verluste in chinesischen Indizes: Anleger in Shanghai blicken auf die Börsenkurse. (Quelle: Reuters)

In China blicken die Anleger fassungslos auf die Börsenkurse: Auch am Tag nach dem größten Kurssturz seit acht Jahren geht die Talfahrt weiter, wenn auch langsamer.

Der Shanghai Composite Index schloss 7,6 Prozent im Minus bei 2964 Punkten. Der kleinere Shenzhen Composite Index gab um 7,1 Prozent auf 1740 Zähler nach. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, büßte 7,5 Prozent auf 1990 Punkte ein.

"Panikstimmung dominiert den Markt ... und ich sehe keine Anzeichen für eine sinnvolle Intervention der Regierung", sagte Zhou Lin, Analyst bei Huatai Securities in Shanghai.

Seit dem Beginn des Börsenkrachs Mitte Juni hatten die Behörden zunächst versucht, die Märkte mit milliardenschweren Interventionen zu stabilisieren. Sowohl am Dienstag als auch am Vortag seien neue Hilfen jedoch ausgeblieben. "Die Regierung wird jetzt wohl abwarten, bis der Boden erreicht ist", sagte der unabhängige Analyst Ye Tan.

Dax gegen den Trend

Der deutsche Aktienmarkt hat nach dem Crash zu Wochenbeginn einen Erholungsversuch gestartet. Der Dax stieg zuletzt um 2,5 Prozent auf 9885 Punkte. Der Index der mittelgroßen Werte MDax rückte um 2,5 Prozent auf 19.084 Punkte vor und der TecDax gewann 3,3 Prozent auf 1626 Punkte.

Tokio im Sog der China-Krise

Die Aktienbörsen in Japan mussten im Sog der China-Krise erneut massive Verluste hinnehmen. Der japanische Nikkei-Index büßte nach großen Kursschwankungen knapp vier Prozent auf 17.806 Punkte ein.

In Japan dominierten Sorgen, dass die Abkühlung der chinesischen Konjunktur die bereits schwachen Exporte und negativen Auswirkungen der Stützungspolitik weiter verschärft. Zuletzt war der Yen zum Dollar deutlich gestiegen, weil die japanische Währung am Devisenmarkt als sicherer Hafen gilt. Finanzminister Taro Aso bezeichnete diese Entwicklung als nicht wünschenswert für die Wirtschaft. China gehört zu den wichtigsten Absatzmärkten Japans.

Nur Überreaktion?

Die Verluste in China spiegeln die Abkühlung eines Börsenbooms wider, der eher von der Politik in Peking als von ökonomischen Grundlagen angetrieben wird. Der Shanghai-Index stieg seit Ende des vergangenen Jahres um 150 Prozent, obwohl sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt schwächelte. Zu Börsenschluss am Montag lag der Index um 38 Prozent unter dem Wert des 12. Juni und rund 1 Prozent unter dem Abschlusswert des Jahres 2014. Das bedeutet, dass die jüngsten Verluste die Gewinne des Jahres 2015 ausradiert haben.

Investoren im Ausland sind zunehmend beunruhigt über den Ausblick Chinas. Dies sei jedoch eine Überreaktion, schrieb Mark Williams von Capital Economics in einem Bericht.

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