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Ölpreise sinken wieder: Opec rechnet für 2017 mit mehr Rohöl-Förderung

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Ölpreise unter Druck  

Opec rechnet für 2017 mit mehr Rohöl-Förderung

14.09.2016, 09:39 Uhr | rtr, dpa-AFX, AFP, t-online.de

Ölpreise sinken wieder: Opec rechnet für 2017 mit mehr Rohöl-Förderung. Ölfässer auf dem Gelände einer Recyclingfirma: Der Rohstoff wird immer billiger. (Quelle: dpa)

Ölfässer auf dem Gelände einer Recyclingfirma: Der Rohstoff wird immer billiger. (Quelle: dpa)

Die Ölpreise stehen seit geraumer Zeit im Fokus der Öffentlichkeit. Für die Finanzmärkte ist die Entwicklung von Rohöl von Bedeutung, da der Ölpreis ein Indikator für die Inflationsrate ist und damit Einfluss auf die Konjunktur nimmt. Verbraucher können Entscheidungshilfen für den Kauf von Heizöl ableiten oder auch geeignete Zeitpunkte fürs Tanken abschätzen. Hier finden Sie Meldungen, die für Sie wichtig sein können.

+++ Höhere Ölproduktion im nächsten Jahr? Ölpreise wieder unter Druck (12. September 2016) +++

Die Welt ertrinkt im Öl - sprichwörtlich. Seit Monaten wird mehr Rohöl gefördert als gebraucht wird. Eigentlich müsste die Förderung gedrosselt werden. Doch nun rechnet die mächtige Öl-Vereinigung Opec sogar mit einer höheren Ölproduktion.

Die Opec geht davon aus, dass nicht der Organisation angehörende Produzenten im nächsten Jahr mehr Öl fördern werden als bislang angenommen. Hintergrund ist unter anderem ein neues Ölfeld, das 2017 in Kasachstan an den Start gehen soll, wie aus dem Monatsbericht des Ölkartells hervorgeht.

Zudem gehe das Angebot an Schieferöl in den USA nicht in dem Maße zurück wie zunächst geschätzt. Gleichzeitig rechnet die Opec 2017 für ihre Mitgliedsländer mit einer geringeren Nachfrage nach dem Rohstoff.

Die Internationale Energieagentur (IEA) legt noch einen drauf: Sie prognostizieren eine Senkung der Nachfrage für Rohöl. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Brent-Öl fiel zeitweise um knapp zwei Prozent auf 47,14 Dollar, WTI-Öl kostete weniger als 45 Dollar.

Auf dem G20-Gipfel Anfang September hatten Saudi-Arabien und Russland eine Arbeitsgruppe gegründet, um gemeinsame Schritte gegen die anhaltend niedrigen Ölpreise auszuloten. Kritiker befürchteten bereits, dass das Abkommen wenig wert sein könnte. - Lesen Sie hier mehr zum Abkommen

+++ Günstige Spritpreise in der Ferienzeit (8. August 2016) +++

Mitten im Sommer hat ein plötzlicher Preisrutsch den Ölmarkt erwischt. Das weltweite Überangebot von Rohöl sorgte dafür, dass der Preis für ein Barrel des richtungweisende WTI-Öl zeitweise erneut unter 40 Dollar fiel - der tiefste Stand seit etwa vier Monaten. Die Verbraucher profitieren ausgerechnet zur sonst teuren Feriensaison von günstigen Spritpreisen.

Laut ADAC-Auswertung kostet der Liter Super E10 derzeit (Anfang August) durchschnittlich 1,26 Euro. Der Liter Diesel verbilligte sich binnen Wochenfrist auf etwa 1,06 Euro. In einigen Regionen Deutschlands wurde zu manchen Tageszeiten auch bereits die Marke von 1,00 Euro je Liter Diesel unterschritten. - Lesen Sie hier weiter.  

+++ Ölpreise rutschen weiter ab (25. Juli 2016) +++

Spekulationen auf ein Überangebot in den USA haben am Montag die Ölpreise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich bis zum Abend um 2,5 Prozent auf 44,57 Dollar je Barrel (159 Liter). Das war der niedrigste Preis seit März. US-Leichtöl WTI  kostete mit 42,99 Dollar 2,7 Prozent weniger. Anfang Mai stand der WTI-Preis noch bei 52 Dollar.

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Zum einen belastet die Aussicht auf weiterhin hohe US-Bestände die Preise. Am Freitag hatte der Öl-Ausrüster Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA weiter gestiegen ist. Sie habe um 14 auf 371 zugelegt. Mit der Zahl der Bohrlöcher steige auch die Sorge vor einem weiteren Überangebot an Rohöl auf dem Weltmarkt, hieß es aus dem Handel.

Zum anderen setzten viele Anleger angesichts einer schleppenden Konjunktur weltweit auf eine sinkende Nachfrage nach Rohöl.

"Die Marktstimmung ist angeschlagen", so beschrieben Rohstoffexperten der Commerzbank den Handel mit Rohöl. Es sei zu beobachten, dass sich Finanzanleger weiter aus dem Ölmarkt zurückziehen und so den Verkaufsdruck verstärken.

+++ Verpatzter Öl-Deal bei Opec-Konferenz (18. April 2016) +++

Groß war die Hoffnung auf ein neues Abkommen der Opec-Staaten zur Begrenzung der hohen Fördermengen. Doch das verpatzte Treffen des Öl-Kartells am Wochenende in Doha hat dieser Trendwende nun den Garaus gemacht. Die Ölpreise nehmen ihre Talfahrt daraufhin wieder auf. - Hier weiterlesen.

+++ Kräftiger Preissprung beim Rohöl (8. April 2016) +++

Die Ölpreise sind massiv gestiegen. Spekulationen auf eine mögliche Eindämmung des Angebots an Rohöl trieben die beiden wichtigsten Preise am Freitag immer stärker nach oben. Am Abend legten beide Öl-Notierungen jeweils etwa sechs Prozent zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Terminmarkt zuletzt knapp 42 US-Dollar. Der Preis für ein Fass WTI-Öl verteuerte sich auf fast 41 Dollar. 

Händler erklärten den Schub bei den Ölpreisen mit der Hoffnung auf eine baldige Begrenzung der Fördermenge. Wichtige Mitgliedsstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und Vertreter Russlands haben hierfür ein mit Spannung erwartetes Treffen am 17. April geplant. - Hier weiterlesen.

+++ Opec-Chef glaubt an weiter steigende Ölpreise (22. März 2016) +++

In den vergangenen Wochen haben sich die Ölpreise stabilisiert. Erste Analysten haben bereits eine vorsichtige Trendwende ausgerufen. Nun legt der Chef der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) nach: "Ich erwarte kein hohes, aber ein moderates Niveau", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri nach einem Treffen mit EU-Klimakommissar Miguel Arias Cañete. Die Preise stiegen langsam wieder. Dieser Trend bleibe.

Im Hinblick auf eine mögliche Beschränkung der Öl-Fördermengen sagte Cañete, für die EU sei vor allem ein stabiler Markt wichtig. Vertreter wichtiger Förderländer - auch außerhalb der Opec - wollen am 17. April im Golfemirat Katar über ein mögliches Einfrieren der Fördermengen sprechen. Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha würden alle 13 Opec-Mitglieder eingeladen, so El-Badri.

Er erwarte insgesamt die Teilnahme von 15 oder 16 Ländern. Zuletzt hieß es, dass sich der Iran weiterhin nicht an einer Begrenzung der Fördermenge beteiligen wolle. Teheran will nach Ende der westlichen Sanktionen wieder mehr Öl exportieren. Ein Barrel WTI-Öl kostete zuletzt gut 41 Dollar.

+++ Von wegen 20 Dollar: Ölpreise könnten auf 200 Dollar springen (7. März 2016) +++

Die Rohölpreise klettern wieder. Von einer nachhaltigen Trendwende mag zwar noch niemand sprechen. Doch die Tiefstände vom Januar werden wohl nicht mehr erreicht. Zuletzt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent am Terminmarkt auf 39,50 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg bis auf 36,72 Dollar. Beide Ölsorten notierten noch vor wenigen Wochen deutlich unter 30 Dollar, haben sich also seitdem um über 20 Prozent erholt. 

Mitte Januar unterboten sich die Analysten mit neuen Tiefst-Prognosen zu den Ölpreisen. Die Marke von 20 Dollar schien bereits ausgemachte Sache, vereinzelt wurden sogar 10 Dollar als Zielmarke genannt. Experten machten das Überangebot auf dem Weltmarkt für das Abrutschen der Preise verantwortlich. 

Immer noch wird mehr Öl gefördert als gebraucht wird. Doch die großen Ölproduzenten leiden, ihre Gewinne schmelzen. Eine Förderbegrenzung rückt näher. Der Zeitpunkt für Heizöl-Käufe erscheint recht günstig. - Weiterlesen

+++ Ölpreise bremsen ihre Talfahrt - Konzern leiden dennoch (4. Februar 2016) +++

Die Ölpreise haben sich in den vergangenen Tagen stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Donnerstag 35,31 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur März-Lieferung stieg auf 32,64 Dollar. Bereits am Mittwoch hatten die Ölpreise zu einer kräftigen Erholung angesetzt und jeweils mehr als fünf Prozent zugelegt. Als Grund für die steigenden Ölpreise nannten Händler deutliche Kursverluste des US-Dollar. Der Euro stieg gleichzeitig und übersprang wieder die Marke von 1,12 Dollar.

Die Rohölpreise kennen seit 2014 fast nur eine Richtung: abwärts. (Quelle: dpa)Die Rohölpreise kennen seit 2014 fast nur eine Richtung: abwärts. (Quelle: dpa)

Die abgestürzten Ölpreise dezimieren die Gewinne der Rohstoff-Konzerne und zwingen die Unternehmen zu einem radikalen Sparkurs. Alle internationalen Ölmultis, die bislang ihre Bilanzen für 2015 vorgelegt haben, kündigten dabei weitere Einschnitte an - etwa ExxonMobil und BP. Die Gewinne brechen ein, Tausende Jobs fallen weg.

Der britisch-niederländische Branchenriese Shell und die norwegische Statoil, die am Donnerstag ihre Zahlen zum vergangenen Jahr veröffentlichten, bilden keine Ausnahme. "Substanzielle Veränderungen" seien angesichts der niedrigen Ölpreise unumgänglich, stellte Shell-Chef Ben van Beurden klar. Der Konzern ist gerade dabei, den Konkurrenten BG Group für Dutzende Milliarden zu schlucken. Durch den Zusammenschluss sollen bis Ende 2016 rund 10.000 Jobs wegfallen.

Deutschlands Öl- und Gas-Branche ist im Vergleich zu den Fördergiganten zwar winzig - doch der globale Preissturz beim Öl droht auch hier Spuren zu hinterlassen. Direkt betroffen ist bereits die Zulieferindustrie - vor allem wegen unsicherer Rahmenbedingungen etwa beim Thema Fracking. Aber auch wegen des Ölpreisverfalls selbst stehen bei vielen Firmen die Zeichen auf Sparkurs.

Verbraucher wie Autofahrer oder Heizöl-Kunden jubeln landauf, landab über das anhaltende Tief der Rohstoffkosten. Doch für die Produzenten wird die Lage immer kritischer - inklusive möglicher Jobkürzungen.

+++ Job-Kahlschlag bei weltgrößtem Öltechnik-Hersteller (22. Januar 2016) +++ 

Mehrere große Kunden des US-Öl-Riesen Schlumberger streichen wegen des Absturzes der Ölpreise ihre Investitionen in Ölförder-Technik. Das wiederum führt zu einem umfangreichen Personal-Abbau beim weltgrößten Ausrüster für die Gas- und Öl-Exploration. Auch die Schlumberger-Aktie (WKN 853390) fällt: von knapp 87 Euro im April auf nun gut 58 Euro. - Weiterlesen 

+++ Ölpreise taumeln weiter abwärts (20. Januar 2016) +++

Am Rohölmarkt kehrt keine Ruhe ein. Am Mittwoch fielen die Preise für Erdöl erneut, nachdem sich zum Wochenstart noch eine Stabilisierung angedeutet hatte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent  kostete am Morgen 28,07 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel zeitweilig auf 27,49 Dollar. Später stabilisierten sich die Ölpreise wieder etwas.

Damit kosten die beiden wichtigsten Rohölsorten der Welt so wenig wie seit gut zwölf Jahren nicht mehr. Experten nennen als wichtigsten Grund das viel zu hohe Angebot sowohl seitens des Ölkartells Opec als auch anderer großer Förderländer. Die Internationale Energieagentur IEA warnte bereits, dass der Ölmarkt im Überangebot zu "ertrinken" drohe. Die Hoffnung vieler Experten liegt in einem bald fallenden Angebot außerhalb der Opec, so dass sich die Lage am Ölmarkt zumindest nicht weiter zuspitzt.

Der Ölpreisverfall belastet auch die Börsen - der Dax fiel am Vormittag auf den tiefsten Stand seit Dezember 2014. Zuvor hatten die Börsen in Asien bereits ordentliche Verluste notiert. - Weiterlesen

Der Mineralölkonzern Shell hat bereits Konsequenzen aus dem Preisverfall gezogen und plant den Abbau von Arbeitsplätzen. Rund 10.000 Stellen sollen bei Shell sowie dem britischen Gasförderer BG Group, den Shell übernehmen will, gestrichen werden.

+++ Ölpreise auf tiefstem Stand seit 2003 (18. Januar 2016) +++

Durch die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran hat der Ölpreis zum Wochenanfang einen neuen Satz nach unten gemacht. Europäisches Rohöl der Sorte Brent kostete im Tief 27,70 US-Dollar und damit so wenig wie seit November 2003 nicht mehr. Amerikanisches Rohöl WTI fiel bis auf 28,36 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Oktober 2003. Zuletzt hatten sich die Preise aber wieder auf über 29 Dollar erholt.

Am Wochenende waren zahlreiche Handelssanktionen gegen den Iran aufgehoben worden. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hatte dem Land zuvor bescheinigt, seinen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen nachgekommen zu sein. Für den Ölmarkt hat der Schritt große Relevanz, weil das ölreiche Iran bereits ankündigte, seine Rohölausfuhren um etwa 500.000 Barrel pro Tag hochzufahren. Damit dürfte das ohnehin hohe Weltangebot - Hauptgrund für den Ölpreisverfall - noch größer werden.

+++ Experten unterbieten sich mit ihren Ölpreis-Prognosen für das laufende Jahr (13. Januar 2016) +++

Nach der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert nun auch das Geldhaus Morgan Stanley einen Ölpreis pro Barrel (159 Liter) von nur noch 20 Dollar. Gegenüber den aktuellen WTI-Preisen von gut 30 Dollar würde das einen weiteren Preisverfall von 30 Prozent bedeuten. Selbst ein Preis von 10 Dollar wird von einem Analysten nicht mehr ausgeschlossen. - Weiterlesen

+++ Saudi-Arabien macht wegen gesunkenem Ölpreis fast 90 Milliarden Verlust (28. Dezember 2015) +++

Der anhaltend niedrige Ölpreis auf dem Weltmarkt hat ein Rekordloch in den saudiarabischen Staatshaushalt gerissen. In diesem Jahr steigt das Haushaltsdefizit in dem Land auf ein Rekordhoch von 367 Milliarden Rial (rund 90 Milliarden Euro). 

Als Reaktion darauf kündigte die Regierung in Riad an, dass Ausgaben reduziert und mehr Einnahmen außerhalb des Ölsektors generiert werden müssten. So würden die Subventionen für Wasser, Strom und Ölprodukte angepasst, teilte das Finanzministerium mit. Zusätzlich würden Steuern beispielsweise auf Erfrischungsgetränke und Tabak angehoben. 

Saudi-Arabien ist der weltweit größte Rohöl-Exporteur. Nach Angaben von Al-Arabija stammen etwa drei Viertel der saudischen Einkünfte aus Ölexporten. Dem Sender zufolge basieren die Budget-Kalkulation für 2016 auf einem Preis von 45 Dollar pro Barrel Rohöl. Derzeit liegt der WTI-Ölpreis bei etwas unter 37 Dollar. Nordsee-Öl der Sorte Brent kostet am Terminmarkt ähnlich viel. - Weiterlesen.

+++ Nordseeöl erstmals seit 2009 unter 40 Dollar (8. Dezember 2015) +++

Die Ölpreise sind am Dienstag massiv ins Rutschen gekommen. Grund war die Aussicht auf ein immer größer werdendes Überangebot. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 2,1 Prozent auf 39,88 Dollar und kostete damit erstmals seit Februar 2009 wieder weniger als 40 Dollar je Barrel (159 Liter). Damit nähert sich der Preis dem im Sog der Finanzkrise im Dezember 2008 erreichten Tief von 36,20 Dollar an, was wiederum so wenig wie zuletzt im Juli 2004 war.

US-Leichtöl der Sorte WTI ist derzeit für weniger als 37 Dollar pro Fass zu haben. Der Preis fiel zeitweise um 2,7 Prozent auf 36,64 Dollar.

Aktueller Hintergrund des Preiseinbruchs ist die Entscheidung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vom Freitag, nicht über Förderkürzungen den Preis zu stützen. Noch im Sommer 2014 hatte ein Fass Öl mehr als 115 Dollar gekostet.

+++ Opec verschiebt Entscheidung über Kürzung der Produktion (4. Dezember 2015) +++

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) lässt trotz des derzeitigen Überangebots an Rohöl weltweit ihre Förderpolitik weitgehend unverändert. "Wir können derzeit keine Zahlen festlegen, und haben beschlossen, die Entscheidung auf kommendes Jahr zu verschieben", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri in Wien. Die Preise für Rohöl und in der Folge für Benzin, Diesel und Heizöl dürften damit absehbar niedrig bleiben.

Die Organisation hatte sich bei vergangenen Treffen auf 30 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag als Förderziel geeinigt. Zuletzt hatte das Ölkartell jedoch um die 32 Millionen Fass pro Tag gefördert und damit maßgeblich zu einem erheblichen Überangebot beigetragen. In den kommenden Monaten dürfte sich daran nun wenig ändern.

+++ Rohölpreise wieder unter Druck (27. Oktober 2015) +++

Die Ölpreise kommen wieder ins Rutschen. Am Dienstag-Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember nur noch 46,54 US-Dollar - ein Minus gegenüber Montag von gut zwei Prozent. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel sogar um fast drei Prozent auf 42,72 Dollar.

Nach Ansicht von Analysten klaffen die kurz- und längerfristigen Aussichten am Ölmarkt derzeit auseinander. Kurzfristig dürfte demnach das weltweite Angebot weiter deutlich über Nachfrage liegen und Druck auf die Rohölpreise ausüben. Selbst die alten Ölpreis-Tiefen unter der 40-Dollar-Marke sind wieder denkbar. Experten nennen als Gründe die anhaltende Überproduktion des Ölkartells Opec und die hohen Lagerbestände in den USA. Andererseits warnen Beobachter vor den Folgen geringerer Investitionen im Ölsektor infolge des Preisverfalls. Das würde für längerfristig steigende Ölpreise sprechen.

+++ Inflationsrate fällt wegen niedriger Energiepreise im September auf Null Prozent (13. Oktober 2015) +++

Hauptgrund für die auf Jahressicht stagnierenden Verbraucherpreise war, dass Energie für Verbraucher im September 9,3 Prozent billiger war als ein Jahr zuvor. Für Verbraucher bedeutet das vor allem, dass sie günstiger tanken und heizen können als vor einem Jahr. Leichtes Heizöl kostete im September 27,9 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor, Kraftstoffe 13,8 Prozent. - Weiterlesen

+++ Wetten auf den Ölpreis sind schwierig umzusetzen (29. September 2015) +++

Der Ölpreis ist seit Mai um ein Viertel und seit 2014 sogar um die Hälfte gesunken. Rohöl der richtungweisenden US-Sorte WTI näherte sich der 40-Dollar-Marke, Nordseesorte Brent kostete in den letzten Wochen zeitweise weniger als 45 Dollar. Aus Anlegersicht erweisen sich Rohstoffe allgemein, aber Öl insbesondere als Enttäuschung des Jahres. Weiterlesen

+++ Überangebot bei weniger Nachfrage: Ölpreis fällt erneut (14. September 2015) +++

Die Opec (Organisation erdölexportierender Länder) berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. Der Preisverfall ist zum Teil ein hausgemachtes Problem, denn trotz des Überangebots hatte Saudi-Arabien als größter Opec-Exporteur seine Fördermengen zuletzt noch gesteigert. Die Sorge um die Konjunktur in China führte dagegen zu einer deutlich geringeren Nachfrage. - Weiterlesen

+++ Preisverfall beim Schwarzen Gold: Experte sagt Ölpreis von 25 Dollar pro Barrel voraus (25. August 2015) +++

Anfang der Woche ist der Ölpreis erstmals seit sechs Jahren unter 40 Dollar gerutscht. Grund war die Sorge um die Konjunktur in China, die auch die weltweiten Aktienmärkte nach unten riss. Doch das Ende der Fahnenstange beim Ölpreisverfall ist längst nicht erreicht, wie Analyst John Kilduff von der auf Rohstoffe spezialisierten Investment-Firma Again Capital prognostiziert. Mit seiner dramatischen Vorhersage ist er keineswegs allein.

"Dieser Bammel wegen China. Wenn sie denken, das ist schlecht für den US-Aktienmarkt - das ist sogar noch schlimmer für den weltweiten Ölmarkt", erklärte Kilduff. Der Preis für die US-Sorte WTI werde vermutlich noch weiter fallen. Bislang habe er gedacht, er werde bei rund 35 Dollar landen. "Jetzt denke ich, wir werden bei rund 25 Dollar sein." Auch der Chef des russischen Ölkonzerns Lukoil, Wagit Alekperow, sieht den Ölpreis auf bis zu 25 Dollar fallen, wie das "Handelsblatt" kürzlich berichtete. - Weiterlesen

+++ Händler rechnen mit Ölflut nach Iran-Atom-Deal (14. Juli 2015) +++

Nach mehr als zehn Jahren der Atomverhandlungen mit dem Iran ist die lang ersehnte Einigung da. Jetzt werden die Wirtschaftssanktionen gegen das Land schrittweise aufgehoben. Als erste Folge dürften die Ölpreise in den Keller gehen. Schon in Erwartung der Einigung hatte diese Entwicklung am Dienstagmorgen begonnen: Die Ölpreise fielen den dritten Handelstag in Folge. - Weiterlesen

Anbieterwahl und Kontrolle: So sparen Sie beim Heizölkauf bares Geld

Wer als Besitzer einer Ölheizung seinen Tank befüllt, sollte von der Auswahl des Anbieters bis zur Kontrolle der gelieferten Menge einiges beachten. Wie bei anderen Energieträgern gibt es auch beim Heizöl bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Preise. Ein gründlicher Vergleich hilft, viel Geld zu sparen. Am leichtesten geht das inzwischen im Internet, wo verschiedene Seiten tagesaktuelle Vergleiche bieten. Dem Verbrauchermagazin "Finanztip" zufolge sind die günstigsten Preise häufig auf Heizöl.24, Esyoil oder FastEnergy zu finden.

Preisschwankungen vorbeugen

Bei der Bestellung sollten Hausbesitzer unbedingt einen festen Preis vereinbaren und sich diesen vom Lieferanten schriftlich bestätigen lassen. Dann gilt dieser Preis nämlich auch, falls Heizöl bis zum Zeitpunkt der Lieferung noch einmal teurer wird.

Sammelbestellungen lohnen

Je mehr Heizöl ein Kunde kauft, desto besser wird der Preis. Einzelnen Hausbesitzern sind dabei natürlich Grenzen gesetzt, sparen können sie aber durch Sammelbestellungen mit Nachbarn. Der Nachteil: Wer für alle bestellt, haftet womöglich mit seinem Geld, wenn die anderen nicht zahlen.

Will man dieser Gefahr lieber aus dem Weg gehen, bietet sich das Portal "heizoelpool" an. Dort geben Interessenten ihre Postleitzahl und die gewünschte Ölmenge ein. Wenn genügend Bestellungen aus einer Region vorliegen, wird ein Sammelauftrag ausgelöst. Die Ersparnis liegt der Website zufolge bei drei bis fünf Prozent, die Teilnahme ist kostenlos.

Blick aufs Zählwerk nicht vergessen

Kunden sollten bei der Lieferung auf jeden Fall vor Ort sein und sich davon überzeugen, dass beim Einschalten der Pumpen das Zählwerk auf Null gestellt ist. Nur das gewährleistet, dass die später abgerechnete Menge auch tatsächlich im eigenen Tank gelandet ist. In aller Regel lässt ein seriöser Lieferant den Kunden gerne einen Blick auf den Zähler werfen.

Luft im Schlauch wird mitgezählt

Zudem muss im Sichtglas immer Heizöl zu sehen sein, wenn der Zähler läuft. Kommt Schaum oder verschwindet das rötliche Heizöl völlig aus dem Schauglas, muss die Messung automatisch unterbrochen werden. Läuft der Zähler dennoch weiter, wird in dieser Zeit Luft statt Flüssigkeit gemessen.

Aufgepasst, "Reibachleitung"

Üblicherweise nutzt ein Heizöllieferant zur Betankung nur eine Vollleitung. Vorsicht ist angesagt, wenn man einen zweiten Schlauch entdeckt. Gerade Betrüger nutzen den umgangssprachlich auch "Reibachleitung" genannten Zweitschlauch, um Öl zurück in den Tankwagen zu pumpen.

Zählerstände kontrollieren

Lieferscheine sollten im Beisein des Kunden ausgestellt werden. Damit nicht mehr abgerechnet wird als geliefert wurde, ist es ratsam, nach dem Tanken die Zählerstände zu notieren. Stimmt etwas nicht, sollte der Verbraucher sofort reklamieren und den Lieferschein keinesfalls unterschreiben. Am besten notiert sich der Kunde das Nummernschild des Tankwagens.

TankenApp ist kostenlos verfügbar

Apropos tanken: Wer über die Spritpreise in seiner Umgebung immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, lädt sich am besten die TankenApp für Android oder iOS von t-online herunter. Damit finden Sie immer die aktuell günstigsten Tankstellen in Ihrer Nähe.

Funktioniert auch am PC. Weitere Informationen auf www.tanken.t-online.de

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