Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Dax stolpert mit Fehlstart ins neue Jahr

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Falsches Signal aus China  

Dax stolpert mit Fehlstart ins neue Jahr

04.01.2016, 13:22 Uhr | AFP, dpa

Dax stolpert mit Fehlstart ins neue Jahr. Börse in Frankfurt. (Quelle: Reuters)

Börse in Frankfurt. (Quelle: Reuters)

Der deutsche Aktienmarkt hat am ersten Handelstag des neuen Jahres einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Um die Mittagszeit war der Leitindex Dax bereits um mehr als vier Prozent in den roten Zahlen, nachdem er bereits mit einem Minus von drei Prozent gestartet war.

Hauptgrund war ein starker Kursrutsch in China, der einen Sicherungsmechanismus an der dortigen Börse ausgelöst hatte: Die Sicherung war erst am selben Tag eingeführt worden.

Wenn die chinesischen Aktien mehr als fünf Prozent verlieren, wird der Handel zunächst für 15 Minuten gestoppt. Fallen die Kurse um mehr als sieben Prozent, wird die Börse sogar für den Rest des Tages zugemacht. Das soll eigentlich starke Kursschwankungen verhindern, hat hier möglicherweise aber eher Unruhe bei den Anlegern ausgelöst. Es war das erste Mal, dass der komplette Handel für den Rest des Tages ausgesetzt wurde.

Chinas Aktien bleiben unter Druck

Hintergrund des Kursrutsches in China waren neue Zahlen, wonach sich die Lage in der verarbeitenden Industrie Chinas im Dezember erneut verschlechtert hat. Zudem wurden die Anleger dadurch verunsichert, dass bestimmte Stützungsmaßnahmen für den Aktienmarkt bald auslaufen sollen. Seit Juli ist es Anteilseignern, die mehr als fünf Prozent eines Unternehmens besitzen, verboten, ihre Aktien zu verkaufen. Dieses Verbot endet am Freitag.

Außerdem wertete China am Montag die eigene Währung gegenüber dem Dollar ab. Die Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 6,5032 Yuan zu einem Dollar fest - dem tiefsten Stand seit fast fünf Jahren.

"Das zeigt, dass die Kräfte für eine wirtschaftliche Erholung auf Hürden gestoßen sind und die Wirtschaft vor einem größeren Risiko einer Abschwächung steht", sagte der Chefökonom He Fan des Wirtschaftsmagazins "Caixin". Nach der Zinserhöhung in den USA seien jetzt größere Fluktuationen auf den globalen Märkten zu erwarten, warnte er. Analysten hatten eigentlich eine Beruhigung der Lage erwartet.

Europäische Börsen im Minus

Die Schockwellen schwappten anschließend bis nach Frankfurt. Aber auch in London oder Paris rutschten die Kurse um mehr als zwei Prozent ab. In Tokio verlor der Nikkei-Index 3,1 Prozent auf 18.450 Punkte.

Für weitere Unsicherheit sorgten die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Saudi-Arabien und inzwischen auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) haben ihre diplomatischen Beziehungen zu Teheran abgebrochen. Im Iran gibt es heftige Proteste, weil die Saudis einen schiitischen Kleriker hingerichtet hatten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Weiße Westen für Jederman: Bauknecht Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
Die neuen Prepaid-Tarife der Telekom entdecken
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017