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Inflation klettert im Januar leicht

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Nahrungsmittel teurer  

Inflation klettert im Januar leicht

28.01.2016, 15:57 Uhr | rtr, dpa

Inflation klettert im Januar leicht. Im Januar wurden Lebensmittel leicht teurer, dagegen sparen Verbraucher stark bei Kraftstoffen. (Quelle: imago/Tack)

Im Januar wurden Lebensmittel leicht teurer, dagegen sparen Verbraucher stark bei Kraftstoffen. (Quelle: imago/Tack)

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Januar auf den höchsten Wert seit Mai 2015 gestiegen. Die Jahresteuerung beschleunigte sich von 0,3 Prozent im Dezember auf jetzt 0,5 Prozent. Im vergangenen Mai lag der Wert bei 0,7 Prozent.

Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden auf Grundlage vorläufiger Berechnungen bekanntgegeben. Mehr Details werden am 12. Februar veröffentlicht.

Angetrieben wurde die Teuerung vor allem von höheren Preisen für Lebensmittel und gestiegenen Mieten. Für Entlastung im Geldbeutel der Verbraucher sorgten dagegen geringere Aufwendungen für Kraftstoffe wie Benzin oder Heizöl.

Nahrung war 0,9 Prozent teurer als vor einem Jahr, Dienstleistungen kosteten 1,2 Prozent mehr, Nettokaltmieten stiegen um 1,1 Prozent. Für Haushaltsenergie und Kraftstoffe zahlten die Bürger dagegen 5,8 Prozent weniger.

Im Dezember waren es allerdings noch minus 6,5 Prozent und im November minus 7,5 Prozent. Dass die Entlastung im Januar trotz des Ölpreisverfalls nicht höher ausfiel, liegt an einem statistischen Effekt. Zu Jahresbeginn 2015 war der Preisrutsch beim Öl nach Angaben der Wiesbadener Behörde noch stärker gewesen.

Weniger Ausgaben, höhere Löhne - mehr Kaufkraft

"Gleichzeitig sind die Nettolöhne und -gehälter 2015 um 3,6 Prozent gestiegen - insgesamt also ein satter Gewinn an Kaufkraft", erklärte der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, Jörg Zeuner. Der private Konsum werde daher auf absehbare Zeit Konjunkturstütze bleiben. "Frühestens in der zweiten Jahreshälfte wird die Inflation wieder den Sprung über die Marke von einem Prozent schaffen", sagte Chefvolkswirt Carsten Brzeski von der ING-Diba.

Der Europäischen Zentralbank (EZB) bereitet die Entwicklung damit weiterhin Sorge. Die Währungshüter streben für den Euroraum insgesamt mittelfristig eine Teuerung von knapp unter zwei Prozent an. Mit einer Flut billigen Geldes versucht die Notenbank, die Inflation wieder in diese Richtung zu treiben. "Da der Preisrückgang maßgeblich von den Energiepreisen ausgeht, wird auch die EZB machtlos bleiben", sagte Thomas Gitzel von der VP Bank aus Liechtenstein.

Dauerhaft niedrige Preis gelten als Gefahr für die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher könnten Investitionen aufschieben, weil sie auf weiter sinkende Preise hoffen. Die Währungshüter um EZB-Präsident Mario Draghi hatten jüngst ihre Bereitschaft betont, die Geldschleusen notfalls weiter zu öffnen.

Reisen nach Weihnachten billiger

Im kurzfristigen Vergleich zum Dezember fielen die Verbraucherpreise im Januar um 0,9 Prozent. Das liegt unter anderem daran, dass Pauschalreisen und Kleidung nach Weihnachten deutlich billiger angeboten werden. Bei Reisen macht das je nach Bundesland rund 20 Prozent aus.

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