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Wirtschaft: Erster Gewinn seit Jahren lässt Salzgitter-Anleger aufatmen

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Wirtschaft  

Erster Gewinn seit Jahren lässt Salzgitter-Anleger aufatmen

28.01.2016, 17:50 Uhr | dpa-AFX

(Neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Das erste positive Jahresergebnis von Salzgitter <SZG.ETR> seit 2011 haben die Aktionäre des Stahlkonzerns am Donnerstag mit deutlichen Kursgewinnen goutiert. Die Papiere sprangen zeitweilig um 10,46 Prozent an und schlossen mit einem Gewinn von 7,40 Prozent auf 21,97 Euro. Die Salzgitter-Aktie war damit bester Wert im schwachen MDax <MDAX.ETR>, der den Handel mit einem Verlust von 1,56 Prozent beendete.

Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher hatte am Vorabend nach Börsenschluss Vorabzahlen für 2015 vorgelegt. Der Vorsteuergewinn lag 2015 bei 12 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Salzgitter vor Steuern noch einen Verlust von 15,2 Millionen Euro hinnehmen müssen.

POSITIVES ERGEBNIS IST WICHTIGSTE BOTSCHAFT

Die Anleger seien erleichtert, dass der Konzern seine Mitte Januar gesenkte Prognose treffen konnte, sagte ein Händler. Und Analyst Christian Obst von der Baader Bank schrieb in einer ersten Einschätzung, der Markt habe zwar beim Gewinn etwas mehr erwartet. Die entscheidende Nachricht sei allerdings, dass Salzgitter es endlich wieder in positives Terrain geschafft habe.

In einem Abwärtstrend seit August hatte der Stahlwert etwa die Hälfte an Wert verloren. Das Papier war zu Jahresbeginn auf ein Tief seit Mai 2005 bei 18,15 Euro gefallen. Von diesem Niveau konnte es sich zuletzt wieder deutlich erholen.

WOHL DAS SCHLIMMSTE ÜBERSTANDEN

Salzgitter kämpft seit langem mit dem durch die hohen Überkapazitäten in Europa ausgelösten Preisdruck in der Branche. Das Management reagierte darauf mit einem harten Sparkurs. Nun scheint das Unternehmen aber aus dem Gröbsten raus zu sein.

Jedoch bleibe das Stahlmarktumfeld schwierig, mahnte Analyst Bastian Synagowitz von der Deutschen Bank. Salzgitter habe zwar die eigenen Ziele erreicht, doch seien die Belastungen durch Sondereffekte geringer gewesen als ursprünglich in Aussicht gestellt. Das impliziere, dass die Gewinnqualität im Schlussquartal geringer gewesen sei als gedacht. Mit seinem Kursziel von 27 Euro bleibt der Experte aber deutlich über dem derzeitigen Kurs der Aktie. Seine Kollegen von Baader und der HSBC signalisieren sogar noch etwas mehr Potenzial.

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