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Eon setzt Talfahrt mit fort - Sieben Milliarden Verlust

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Energieriese auf Talfahrt  

Eon macht sieben Milliarden Euro Verlust

09.03.2016, 12:18 Uhr | AFP

Eon setzt Talfahrt mit fort - Sieben Milliarden Verlust. Kernkraftwerk Grohnde von Eon in der Gemeinde Emmerthal in Niedersachsen. (Quelle: dpa)

Kernkraftwerk Grohnde von Eon in der Gemeinde Emmerthal in Niedersachsen. (Quelle: dpa)

Deutschlands größter Energiekonzern Eon ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen schloss das Jahr 2015 nach eigenen Angaben mit einem Verlust von sieben Milliarden Euro ab. Eon befindet sich mitten im Umbruch. Die Eon-Aktie ist am Vormittag größter Verlierer im Dax.

Grund für die hohen Verluste seien die im Herbst vorgenommenen Wertberichtigungen von 8,8 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen in Düsseldorf mit. Eon musste im vergangenen Jahr vor allem den Wert seiner Kohle- und Gaskraftwerke weiter nach unten korrigieren. Sie bringen wegen des abgestürzten Börsenstrompreises kaum noch Geld und mussten deshalb in der Bilanz neu bewertet werden.

Bereits 2014 verzeichnete der Konzern einen deutlichen Verlust. Damals lag das Minus bei gut drei Milliarden Euro.

Kein Ende der Talfahrt in Sicht

In diesem Jahr dürfte sich die Talfahrt bei Eon sogar noch beschleunigen. So erreichten laut Eon die Strompreise in den ersten beiden Monaten neue Tiefststände. Zudem stehe der Gaspreis unter Druck. Hinzu käme der schwache Rubelkurs, der das wichtige Russland-Geschäft des Konzerns belastet. "Unsere Kennzahlen spiegeln wider, dass sich die Branche in einem grundlegenden strukturellen Umbruch befindet, der sich in diesem Jahr ungebremst fortsetzt", sagte Vorstandschef Johannes Teyssen.

Eon erwartet deshalb 2016 einen Rückgang des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf sechs bis 6,5 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss soll bei 1,2 bis 1,6 Milliarden Euro landen. In dieser Prognose ist noch die Kraftwerkstochter Uniper enthalten. Im Zuge ihrer Abspaltung wird Eon im Laufe des Jahres einen neuen Ausblick für beide Unternehmen vorlegen.

"Grundlegender Umbruch" in der Branche

Bei Eon ist derzeit ein Umbau im Gange: Das Kohle- und Gasgeschäft wurde zu Jahresbeginn in eine eigene Tochtergesellschaft namens Uniper abgespalten. Eon konzentriert sich künftig auf das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, den Betrieb von Energienetzen und Dienstleistungen. Auch das Atomgeschäft verbleibt auf Druck der Politik bei Eon. Im Laufe des Jahres soll Uniper ganz von Eon abgespalten werden.

Die Branche befinde sich in einem "grundlegenden strukturellen Umbruch", der sich auch 2016 fortsetzen werde, erklärte Teyssen. Die Ausrichtung von Eon und Uniper "auf zwei Energiewelten" sei darauf "die richtige unternehmerische Antwort".

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