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Abgas-Skandal: Daimler gerät ins Visier der US-Behörden

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Affäre weitet sich aus  

Daimler und Mitsubishi im Visier der US-Behörden

22.04.2016, 14:24 Uhr | dpa, rtr, AP

Abgas-Skandal: Daimler gerät ins Visier der US-Behörden. Auch Daimler soll bei Abgaswerten manipuliert haben.  (Quelle: dpa)

Auch Daimler soll bei Abgaswerten manipuliert haben. (Quelle: dpa)

Nach dem Abgas-Skandal bei VW geraten der deutsche Autobauer Daimler und der japanische Hersteller Mitsubishi in den Fokus der US-Behörden. Das US-Justizministerium habe Daimler aufgefordert, Informationen über das Zustandekommen der offiziellen Abgas-Werte in den Vereinigten Staaten weiterzugeben. Das teilte die Daimler AG in der Nacht zum Freitag in Stuttgart mit.

Kürzlich hatten US-amerikanische Besitzer der Reihe Mercedes-Benz BlueTEC eine Sammelklage gegen Daimler eingereicht. Sie halten dem Konzern vor, durch Manipulationen illegal überhöhte Emissionen der betroffenen Wagen verursacht zu haben. Dabei ist auch die Rede davon, dass in einem Fall der Ausstoß von giftigem Stickoxid bei Temperaturen unter zehn Grad die Grenzwerte in den USA um bis das 65-fache überschreite .

Daimler hat die Anschuldigungen stets entschieden zurückgewiesen. Nun räumte der Konzern ein, bereits am 15. April 2016 unter Hinweis auf strenge Vertraulichkeit von der US-Justiz aufgefordert worden zu sein, den Zertifizierungs- und Zulassungsprozess in Bezug auf Abgasemissionen in den USA durch eine interne Untersuchung in Abstimmung mit den US-Ermittlern überprüfen zu müssen.

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Mitsubishi hat Tricks zugegeben

Auch der japanische Autobauer Mitsubishi Motors wird von der US-Verkehrsaufsicht unter die Lupe genommen. Die Behörde NHTSA teilte mit, den Pkw-Hersteller um Informationen über Fahrzeuge gebeten zu haben, die in den USA verkauft worden seien. Sieben Monate nach Bekanntwerden des Abgasskandals bei Volkswagen hatte Mitsubishi am Mittwoch Tricks bei Tests zum Treibstoffverbrauch eingeräumt. Es geht um 625.000 Kleinwagen für den japanischen Markt, die meisten davon wurden für Nissan gebaut.

Mitsubishi hatte bereits angekündigt, auch Modelle zu prüfen, die für die Auslandsmärkte produziert wurden. Der Konzern baut etwa eine Million Autos im Jahr und wirbt unter anderem mit umweltfreundlichen Motoren. 

Schwaben wollen mit US-Behörden kooperieren

Daimler sagte den Ermittlern eigenen Angaben zufolge "vollumfängliche Kooperation" bei der Aufklärung zu. In einer Pressemitteilung erklärte der Autobauer weiter: "Etwaigen Hinweisen auf Regelverstöße wird das Unternehmen konsequent nachgehen und die erforderlichen Maßnahmen selbstverständlich treffen." Die Erfahrungen mit den US-Behörden hätten "klar gezeigt, dass eine konservative Kommunikation den konstruktiven Dialog mit den Behörden unterstützt".

Daimler betonte jedoch auch in der jüngsten Mitteilung: "Im Übrigen hält das Unternehmen die Sammelklagen für unbegründet und wird sich dagegen mit sämtlichen juristischen Mitteln zur Wehr setzen."

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