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Kabinett beschließt Kaufprämie für E-Autos

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Bis zu 4000 Euro  

Kabinett beschließt Kaufprämie für E-Autos

18.05.2016, 10:32 Uhr | dpa

Kabinett beschließt Kaufprämie für E-Autos. Elektroauto: Wer sich dafür entscheidet, bekommt Geld vom Staat. (Quelle: dpa)

Elektroauto: Wer sich dafür entscheidet, bekommt Geld vom Staat. (Quelle: dpa)

Wer sich künftig für ein Elektroauto entscheidet, bekommt eine Prämie von bis zu 4000 Euro. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Auch Käufer von Hybrid-Wagen erhalten Geld.

Die 4000 Euro gibt es, wenn man sich für einen reinen "Stromer" entscheidet. Wer ein Hybrid-Fahrzeug (Elektro- und Verbrennungsmotor) kauft, erhält eine als "Umweltbonus" umschriebene Prämie von 3000 Euro. Die Kosten des Förderprogramms von 1,2 Milliarden Euro, das der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen soll, teilen sich Bund und Autoindustrie.

Große Investitionen in die neue Technik

Anträge für die Prämien können in Kürze online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden. Sobald der Fördertopf leer ist, gibt es keine Zuschüsse mehr - spätestens am 30. Juni 2019 ist Schluss.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Käufer von Elektroautos zudem für zehn Jahre statt bisher für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreien. Außerdem finanziert der Staat mit 300 Millionen Euro den Aufbau von 15.000 neuen Strom-Ladestellen.

Kritik von Umweltschützern und FDP

Umweltschützer kritisieren die milliardenschwere Förderung für die Autobranche, die gerade wegen diverser Abgas-Affären im Fokus steht. Die Regierung hält dagegen: Durch den Umweltbonus könne ein "nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen um mindestens 300.000 Fahrzeuge geleistet werden", heißt es in der Förderrichtlinie.

FDP-Chef Christian Lindner hält die staatlichen Kaufanreize dagegen für einen Fehlgriff der schwarz-roten Koalition. "Die Kaufprämie für E-Autos kostet viel und bringt wenig", sagte er. Die Förderung diene nur der Gesichtswahrung von Union und SPD, die mit ihrer "E-Planwirtschaft" Schiffbruch erlitten hätten. "Der Verlierer steht heute schon fest: Es ist wieder einmal der Steuerzahler", meinte Lindner.

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