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Airbus-Anleger verärgert über Produktionskürzungen beim A380

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Wirtschaft  

Airbus-Anleger verärgert über Produktionskürzungen beim A380

13.07.2016, 11:53 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngst etwas mutiger gewordenen Airbus-Anleger <AIR.ETR> <PAIR.PSE> haben am Mittwoch wieder leichte Turbulenzen am Aktienmarkt erleben müssen. Grund war die Ankündigung von Unternehmenschef Fabrice Brégier, die A380-Produktion von zuletzt 27 Jets ab 2018 auf 12 Maschinen pro Jahr zusammenzustreichen.

Die Nachricht kommt zwar angesichts der schwachen Nachfrage nicht ganz unerwartet, reichte aber dennoch, um die Papiere des Flugzeugbauers in einem verhaltenen Umfeld <MDAX.ETR> zwischenzeitlich um knapp 3 Prozent nach unten zu schicken. Denn der Konzern könnte die Riesenjets bald nur noch mit Verlust produzieren. Zuletzt beruhigten sich die Gemüter wieder etwas und das Minus betrug in Frankfurt nur noch 0,63 Prozent auf 51,86 Euro.

AUSSICHTEN FÜR RIESENJETS DÜSTER

Die angekündigte Produktionskürzung beim A380 dämpfe ein wenig die gute Stimmung von der aktuell laufenden Farnborough Airshow, sagte ein Händler. Leider habe man nach den vergangenen Jahren diesen Schritt fast erwarten müssen. Denn die Hoffnung von Airbus-Verkaufschef John Leahy, dass weltweit immer mehr riesige "Megacities" entstehen und dies die Nachfrage nach dem A380 antreibt, hat sich bisher nicht erfüllt. Außer Großkundin Emirates hat seit Jahren keine Airline eine größere Zahl A380 geordert. Damit sind die Aussichten für den weltgrößten Passagierjet derzeit düster.

Dennoch versuchte Airbus, Optimismus zu verbreiten. Im vergangenen Jahr hatte Airbus bei der A380-Produktion schwarze Zahlen geschrieben - wenn auch gerade so. Laut Airbus-Chef Brégier soll dies 2017 auch bei 20 Maschinen und durch weitere Einsparungen später auch bei geringeren Produktionszahlen der Fall sein.

A380-PRODUKTION AB 2018 WOHL NUR MIT VERLUST

Analysten bezweifeln jedoch, dass es Airbus gelingt, den Riesenjet ab 2018 kostendeckend zu produzieren. Experte Noah Poponak von der US-Investmentbank Goldman Sachs strich heraus, dass der Flugzeugbauer sich nicht darauf festlegen wollte, dass er auch mit der angepeilten Zahl von 12 A380 pro Jahr in den schwarzen Zahlen blieben könne. Poponak rechnet deshalb mit einem Verlust von 200 Millionen Euro für 2018.

Analyst Norbert Kretlow von der Commerzbank rechnet für 2018 mit einem Verlust im dreistelligen Millionenbereich. Allerdings dürfte der Großauftrag von AirAsia über 100 Mittelstreckenjets über diese Enttäuschung hinweg trösten.

201 BESTELLUNGEN FÜR STANDARDRUMPFJETS

Zudem betonte Kretlow, dass Airbus allein am Dienstag im Zuge der Luftfahrtmesse in Farnborough insgesamt 201 Bestellungen für Standardrumpfflugzeuge an Land ziehen konnte. Effiziente Mittelstreckenjets, bei denen es nur einen Mittelgang zwischen den Sitzen gibt, sind aktuell stark gefragt.

Insofern verwundert es nicht, dass das Minus bei den Aktien von Airbus am Mittwoch letztlich doch recht moderat ausfiel. Am Montag und Dienstag waren sie auch um insgesamt rund 6,5 Prozent nach oben gerannt. Seit Jahresbeginn jedoch steht ein Minus von rund 17 Prozent zu Buche, während der MDax der mittelgroßen Werte lediglich knapp 2 Prozent einbüßte.

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