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Zinsentscheid bleibt: EZB lässt Leitzins bei Rekordtief von null Prozent

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Weiter in Lauerstellung  

EZB lässt Leitzins bei null Prozent

21.07.2016, 16:35 Uhr | dpa-AFX

Zinsentscheid bleibt: EZB lässt Leitzins bei Rekordtief von null Prozent. EZB-Präsident Mario Draghi. (Quelle: Reuters)

EZB-Präsident Mario Draghi. (Quelle: Reuters)

Trotz wachsender Konjunktursorgen nach dem Brexit-Votum bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst in Lauerstellung. Die Währungshüter beließen den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Das beschloss der EZB-Rat nach Angaben der Notenbank in Frankfurt.

Der Strafzins, den Banken und Sparkassen zahlen müssen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken, liegt weiterhin bei 0,4 Prozent.

Volkswirte erwarten, dass die EZB im September angesichts der wachsenden Unsicherheit nach dem Nein der Briten zur Europäischen Union ihre milliardenschwere Geldflut ausweiten könnte.

Erst im März Zinsen gesenkt

Die Währungshüter hatten erst im März ihren Kurs gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche drastisch verschärft. Erstmals wurde der Zins, zu dem Banken frisches Zentralbankgeld bekommen, auf Null gesenkt.

In Staatsanleihen und andere Wertpapiere steckt die EZB noch mehr Geld: 80 Milliarden Euro monatlich. Seit Juni kauft die Notenbank auch Unternehmensanleihen. Die EZB bekräftigte, dass das Kaufprogramm bis mindestens März 2017 und notfalls darüber hinaus aufrechterhalten wird.

Die Geldflut soll die Kreditvergabe ankurbeln und so Wachstum und Inflation anschieben. Dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise gelten als Konjunkturrisiko. Darum strebt die EZB mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Im Juni lag die Inflation im Euroraum gerade einmal bei 0,1 Prozent.

Draghi wird alle Instrumente einsetzen

Am Donnerstag bekräftigte EZB-Präsident Mario Draghi alles zu tun, um der Wirtschaft der Eurozone auf die Beine zu helfen. Die EZB sei bereit, alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente zu diesem Zweck einzusetzen. "Ich möchte unsere Bereitschaft, den Willen und die Fähigkeit dazu unterstreichen", sagte Draghi nach der Sitzung des EZB-Rates.

Zu den Folgen des Brexit-Votums der Briten sagte der EZB-Präsident, die Finanzmärkte hätten die daraus resultierende Unsicherheit und die Schwankungen mit "ermutigender Widerstandsfähigkeit" überstanden. Die Briten hatten am 23. Juni überraschend für ein Ausscheiden ihres Landes aus der Europäischen Union gestimmt.


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