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Gemeinsame Arbeitsgruppe: Russland und Saudi-Arabien wollen die Ölpreise stützen

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Gemeinsame Arbeitsgruppe  

Russland und Saudi-Arabien wollen die Ölpreise stützen

05.09.2016, 18:00 Uhr | rtr, dpa

Gemeinsame Arbeitsgruppe: Russland und Saudi-Arabien wollen die Ölpreise stützen. Der saudi-arabische Ölminister Khalid al-Falih und sein russischer Amtskollege Alexander Nowak wollen gemeinsam die Ölmärkte stabilisieren. (Quelle: www.minenergo.gov.ru)

Der saudi-arabische Ölminister Khalid al-Falih und sein russischer Amtskollege Alexander Nowak wollen gemeinsam die Ölmärkte stabilisieren. (Quelle: www.minenergo.gov.ru)

Saudi-Arabien und Russland wollen in einer Arbeitsgruppe gemeinsame Schritte gegen die anhaltend niedrigen Ölpreise ausloten. Die beiden weltgrößten Ölexporteure beschlossen ein Abkommen für eine engere Zusammenarbeit.

Die während des G20-Treffens der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in China geschlossene Kooperation ziele darauf ab, die Ölmärkte zu stabilisieren, sagte der russische Ölminister Alexander Nowak. Dies beinhalte auch die Möglichkeit einer Produktionsbegrenzung. 

Ölpreise zeitweise aufwärts

Eine Förderobergrenze habe man nicht beschlossen, es sei aber darüber diskutiert worden, teilte der Energieminister von Saudi-Arabien, Khalid Al-Falih, im chinesischen Hangzhou mit. Es gebe derzeit keinen Bedarf für ein Einfrieren der Fördermenge, erklärte Al-Falih.

Details, wie die Ölpreise stabilisiert werden sollen, wurden nicht verkündet. Beide Minister zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass der Ölpreis dank der Zusammenarbeit ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Der Preis für ein Barrel WTI-Rohöl reagierte am Montag zeitweise mit steigenden Notierungen.

Verhalten des Iran ist entscheidend

Saudi-Arabien will laut Al-Falih weiter mit der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zusammenarbeiten. Al-Falih forderte die anderen Opec-Länder auf, der Einigung mit Russland beizutreten.

Entscheidend für einen Erfolg der Opec sei jedoch das Verhalten des Iran. Der Iran hat sich bis zuletzt einer Begrenzung seiner Fördermenge verweigert. Nach dem Ende der Sanktionen will das Land seine Fördermenge zunächst weiter ausweiten. Russland wolle dem Iran erlauben, die Fördermenge auf das Niveau von vor den Sanktionen auszuweiten, sagte Nowak.

"Die Aussagen der Pressekonferenz erhalten keine Neuigkeiten", sagte Giovanni Staunovo, Analyst bei der UBS. Reden sei eine billige Möglichkeit, um die Preise nach oben zu treiben.

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