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Unvorstellbare Summe: EZB knackt mit Anleihenkäufen erstmals die Billionen-Schwelle

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Anleihen-Käufe  

EZB knackt die Billionen-Schwelle

05.09.2016, 19:47 Uhr | rtr, dpa, t-online.de

Unvorstellbare Summe: EZB knackt mit Anleihenkäufen erstmals die Billionen-Schwelle. Die Morgensonne spiegelt sich in der Fassade der EZB-Zentrale in Frankfurt: Erstmals eine Billion Euro auf EZB-Konten. (Quelle: dpa)

Die Morgensonne spiegelt sich in der Fassade der EZB-Zentrale in Frankfurt: Erstmals eine Billion Euro auf EZB-Konten. (Quelle: dpa)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Zuge ihres Wertpapier-Kaufprogramms inzwischen Staatspapiere im Wert von über einer Billion Euro gekauft. Das Volumen der Staatsanleihen hat Ende vergangener Woche fast 1002 Milliarden Euro betragen, wie aus EZB-Zahlen hervorgeht.

Die Zahl kann sich eigentlich niemand vorstellen. Zum Vergleich: Unser Lebensalter in Sekunden beträgt gut 2,5 Milliarden - wenn man 80 wird. Die Anleihen-Summe in Euro entspricht dem 400-fachen.

Auch Unternehmensanleihen werden gekauft

Seit März 2015 kauft die EZB in großem Umfang Staatsanleihen. Zunächst waren es monatlich durchschnittlich 60 Milliarden Euro. Im März 2016 beschlossen die Notenbanker eine Aufstockung auf 80 Milliarden Euro. 

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Die EZB will mit den Käufen der Konjunktur in der Euro-Zone unter die Arme greifen und die aus ihrer Sicht unerwünscht niedrige Inflation anheizen. Mit den Transaktionen sollen die Anleihe-Renditen gedrückt werden, wodurch die Titel als Investment für Banken weniger lukrativ werden. Geldhäuser sollen stattdessen mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen, was der Wirtschaft nutzen und auf diesem Weg auch für mehr Inflation sorgen würde.

Etwa 740 Milliarden sollen noch folgen

Das gesamte Kaufprogramm ist inzwischen auf 1,74 Billionen Euro angelegt und umfasst außerdem Pfandbriefe und Hypotheken-Papiere. Und seit Juni zählen auch Firmen-Anleihen dazu. Darunter sind Papiere von deutschen Konzernen wie Siemens, Bosch, Deutsche Telekom und BASF. Ende vergangener Woche hatte die Notenbank Unternehmenspapiere im Wert von fast 20,5 Milliarden Euro in den Büchern.

Allein in der Woche bis zum 2. September erwarben die Währungshüter Schuldtitel von Unternehmen im Volumen von 1,16 Milliarden Euro nach 1,5 Milliarden Euro die Woche zuvor.

Neben der Bundesbank beteiligen sich die Zentralbanken Italiens, Frankreichs, Spaniens, Belgiens und Finnlands an diesen Käufen, die von der EZB koordiniert werden.

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