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Dax geht nach erneutem Jahreshoch Puste aus

26.10.2016, 11:00 Uhr | dpa-AFX

Dax geht nach erneutem Jahreshoch Puste aus. Dax rutscht am Dienstag-Nachmittag ins Minus. (Quelle: Gruppe Deutsche Börse)

Dax rutscht am Dienstag-Nachmittag ins Minus. (Quelle: Gruppe Deutsche Börse)

Dem Dax  ist nach seiner jüngsten Gewinnserie am Dienstag der Schwung ausgegangen. Ein überraschend gutes Ifo-Geschäftsklima hievte den deutschen Leitindex am Vormittag zwar bei 10.827 Punkte erneut auf ein Jahreshoch. Doch dort verließen ihn rasch die Kräfte. 

Zum Schluss trat das Börsenbarometer mit einem winzigen Minus von 0,04 Prozent bei 10.757 Punkten auf der Stelle.

Einmal mehr erwies sich die charttechnisch wichtige Marke von 10.800 Punkten als Hindernis für den Dax - bereits zu Wochenbeginn war es ihm nicht geglückt, sich über dieser Hürde zu behaupten. Erst wenn er diesen Bereich nachhaltig überwindet, ist laut Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel der Weg nach oben wirklich frei. Ein Anstieg bis auf mehr als 11.400 Zähler könnte dann durchaus realistisch werden, schrieb er in einem Marktkommentar.

EuroStoxx schließt im Minus

Für den MDax, in dem die mittelgroßen deutschen Unternehmen gelistet sind, ging es am Dienstag letztlich um 0,7 Prozent auf 21.270 Punkte bergab. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,5 Prozent auf 1758 Zähler. 

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 0,2 Prozent tiefer bei 3087 Punkten aus dem Handel. Die nationalen Indizes in Paris und London schlossen uneinheitlich.

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hatte sich auch im Oktober weiter verbessert und den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Allerdings war der Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas nicht mehr so stark ausgefallen wie im Vormonat. Auch von der Wall Street kamen am Dienstag keine positiven Impulse: In New York stand der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss moderat im Minus.

MTU und Covestro trotz höherer Prognosen unter Druck

Kursbewegende deutsche Unternehmensnachrichten gab es vor allem aus dem MDax. Optimistischere Jahresziele halfen weder dem Triebwerksproduzenten MTU noch der Bayer-Kunststofftochter Covestro: Mit Verlusten von 3,6 beziehungsweise 2,4 Prozent gehörten die beiden zuletzt gut gelaufenen Aktien zu dem schwächsten Werten im Index. Anleger dürften nach den jüngsten Kursgewinnen erst einmal Kasse gemacht haben.

Für die Anteilsscheine des Chemikalienhändlers Brenntag ging es nach einem kritischen Expertenkommentar am MDax-Ende um 4,6 Prozent bergab. Die Analysten der Deutschen Bank sehen das Kurspotenzial als weitgehend ausgereizt an und strichen ihr Kaufvotum. Sie bewerten die Papiere nun mit "Hold".

Continental nach Kaufempfehlung gefragt

Im Dax stiegen die Aktien des Reifenherstellers- und Autozulieferers Continental nach einer Kaufempfehlung der britischen Bank HSBC um 0,7 Prozent. Die Analysten halten die jüngsten Kursverluste für übertrieben.

Spitzenreiter waren aber die Papiere der Deutschen Telekom mit einem Plus von 3,1 Prozent. Sie profitierten von einem freundlichen Branchenumfeld infolge positiv aufgenommener Geschäftszahlen des französischen Wettbewerbers Orange.

Aixtron stabilisiert nach Kurseinbruch

Im TecDax legten die Anteilscheine des LED-Industrieausrüsters Aixtron nach dem Kurseinbruch vom Vortag um 2,7 Prozent zu. Wegen Bedenken des Bundeswirtschaftsministeriums steht die Übernahme durch einen chinesischen Investor auf tönernen Füßen.

Derweil rutschten die zuletzt rekordhohen Aktien des Labor- und Pharmazulieferers Sartorius um weitere 3,2 Prozent ab. Schon am Vortag hatten sie nach starken Zahlen unter Gewinnmitnahmen gelitten.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,14 Prozent am Vortag auf minus 0,11 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,12 Prozent auf 143,38 Punkte. Der Bund-Future kam bei 163,94 Punkten praktisch nicht vom Fleck. Der Euro notierte bei 1,0891 US-Dollar stabil. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0872 Dollar festgesetzt. 

Die Feinunze Gold notierte am Terminmarkt bei 1272 Dollar, der Preis für ein Barrel WTI-Öl lag knapp unter der 50-Dollar-Marke.

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