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Vergleich mit US-Regierung  

VW zahlt im Dieselskandal 4,1 Milliarden Euro

11.01.2017, 20:12 Uhr | rtr, dpa, AFP

VW zahlt im Dieselskandal 4,1 Milliarden Euro. Im Zuge der Einigung mit der US-Regierung hat VW in der Abgas-Affäre auch ein Schuldeingeständnis formuliert. (Quelle: Reuters)

Im Zuge der Einigung mit der US-Regierung hat VW in der Abgas-Affäre auch ein Schuldeingeständnis formuliert. (Quelle: Reuters)

Volkswagen hat sich mit der US-Regierung im Dieselskandal auf den erwarteten Vergleich geeinigt. Danach zahlt der Wolfsburger Konzern wegen der Abgasmanipulation umgerechnet 4,1 Milliarden Euro Bußgelder und Strafe. Zudem bekennt sich VW der Verschwörung und der Behinderung der US-Justiz für schuldig.

Nach Angaben des Unternehmens seien Manager unterhalb der Vorstandsebene verantwortlich. "Volkswagen bedauert die Handlungen, die zur Dieselkrise geführt haben, zutiefst und aufrichtig", erklärte VW-Chef Matthias Müller.

Elf Millionen Fahrzeuge manipuliert

Das US-Justizministerium hatte den Autobauer vor fast genau einem Jahr wegen des Verstoßes gegen das Luftreinhaltegesetz verklagt. Volkswagen hatte im September 2015 die Manipulation von elf Millionen Autos weltweit zugegeben, darunter knapp eine halbe Million Fahrzeuge in den USA

Dort war der Skandal auch aufgedeckt worden. Eine illegale Software sorgte dafür, dass Grenzwerte für gesundheitsschädliches Stickoxid nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Im normalen Straßenverkehr liegen sie um ein Vielfaches höher.

"Die heutigen Aktionen spiegeln den unerschütterlichen Einsatz wider, Verbraucher zu verteidigen sowie die Umwelt und das Finanzsystem zu schützen", sagte US-Justizministerin Loretta Lynch. "Verantwortliche Personen und Unternehmen werden für die Vergehen von Konzernen zur Rechenschaft gezogen."

Strafanzeigen gegen sechs Manager

In diesem Zusammenhang seien die Ermittlungen auch noch nicht beendet, so Lynch. Gegen sechs VW-Manager wurden inzwischen Strafanzeigen bekanntgegeben. Ein Manager war am vergangenen Wochenende in Florida festgenommen worden. Ihm und den fünf weiteren Mitarbeitern wird Betrug vorgeworfen, heißt es in einer Mitteilung des US-Justizministeriums.

Schon vor dem Deal mit der US-Regierung hatte sich Volkswagen bei Hunderten US-Zivilklagen von Kunden, Autohändlern und Behörden auf Vergleiche geeinigt, die über 17 Milliarden Dollar kosten könnten.

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