Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Sigmar Gabriel kontert Donald Trump: "USA müssen bessere Autos bauen"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Reaktionen auf Trump-Vorstoß  

Gabriel: "Die USA müssen bessere Autos bauen"

16.01.2017, 11:27 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de

Sigmar Gabriel kontert Donald Trump: "USA müssen bessere Autos bauen" . Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel warnt die USA vor einer Abschottung durch Strafsteuern etwa für im Ausland produzierte Autos.  (Quelle: dpa)

Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel warnt die USA vor einer Abschottung durch Strafsteuern etwa für im Ausland produzierte Autos. (Quelle: dpa)

Donald Trump kündigt harte Zeiten für deutsche Autobauer an. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) reagiert mit deutlichen Worten. 

Gabriel hat den designierten US-Präsidenten Donald Trump vor Strafzöllen unter anderem gegen deutsche Autobauer gewarnt. "Die amerikanische Autoindustrie wird dadurch schlechter, schwächer und teurer", sagte Gabriel der "Bild"-Zeitung.

Gabriel mahnt zur Gelassenheit

In einem Interview mit "Bild" und der Londoner "Times" hatte Trump kritisiert, dass zu viele deutsche Autos und zu wenige US-Autos in New York zu sehen seien. Auf die Frage, was die USA tun müssten um das zu ändern, antwortete Gabriel: "Dafür müssen die USA bessere Autos bauen." 

Gabriel mahnte aber grundsätzlich, im Umgang mit Trump "jetzt nicht hektisch zu werden". Deutschland sei "nicht schwach und unterlegen". Er setze darauf, dass das Amt Trump auch ein bisschen prägen werde.

Außerdem würden sich die amerikanischen Autobauer ziemlich umgucken, wenn Donald Trump auch ihre Zulieferteile, die nicht in den USA gebaut werden, mit Strafzöllen belege, sagte Gabriel. 

BMW angegangen

Der designierte US-Präsident hatte deutschen Autobauern mit Strafzöllen von 35 Prozent gedroht, falls sie statt in den USA im benachbarten Mexiko produzieren. Zudem hatte Trump dem Autobauer BMW , der 2019 eine Fabrik in Mexiko eröffnen will, nahe gelegt, die Fabrik in den USA zu bauen.

Ähnlich war Trump schon gegen US-Hersteller wie Ford vorgegangen, die ihren Kurs daraufhin geändert haben zugunsten von Fertigungskapazitäten in den USA. 

Auto-Aktien mit Verlusten

BMW zeigt sich jedoch unbeeindruckt. "Das Werk in Mexiko produziert für den Weltmarkt BMW 3er und wird 2019 fertiggestellt sein", sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich der "WirtschaftsWoche" in einem Gespräch am Rande der Tech-Konferenz DLD. 

"Die Produktion ist für den Weltmarkt bestimmt. Somit wird das Werk in Mexiko die bisherigen 3er-Produktionsstätten in Deutschland und China ergänzen", hieß es von den Bayern.

An der Börse sorgte die Furcht vor geringeren Exporten in die USA allerdings für Verluste. Vor allem die nachgebenden Kurse der Auto-Aktien drückten den Leitindex Dax zeitweise um 0,8 Prozent auf etwa 11.540 Punkte.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Frische Must-Haves für die aktuelle Herbst-Saison
Trends entdecken bei BAUR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017