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VW-Abgasskandal: Bosch zahlt in USA Millionensumme an Kläger

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VW-Abgasskandal  

Bosch zahlt in den USA Millionensumme an Kläger

01.02.2017, 10:39 Uhr | rtr, AFP, dpa

VW-Abgasskandal: Bosch zahlt in USA Millionensumme an Kläger. Bosch vergleicht sich mit Besitzern von Dieselautos in den USA, streitet aber weiterhin alles ab. (Quelle: dpa)

Bosch vergleicht sich mit Besitzern von Dieselautos in den USA, streitet aber weiterhin alles ab. (Quelle: dpa)

Im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal zahlt Bosch in den USA 327,5 Millionen Dollar (ca. 305 Millionen Euro) an Verbraucher und Gebrauchtwagenhändler. Die Summe ist das Ergebnis eines Vergleichs.

Das geht aus Gerichtsdokumenten und einer Mitteilung des Autozulieferers hervor. Das Geld geht an 554.000 betroffene Besitzer von Dieselautos. Bosch hatte bereits im Dezember mitgeteilt, man habe zur Beilegung von Forderungen gegen das Unternehmen einen Kompromiss gefunden.

Die Kläger hatten dem Zulieferer aktive Mithilfe bei der Manipulation der Autos vorgeworfen. Bosch hatte jegliche Verantwortung für den Einsatz der entsprechenden Software von sich gewiesen. Diese sorgt bei Dieselautos von Volkswagen dafür, dass die Motoren Abgasgrenzwerte nur auf dem Prüfstand einhalten.

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Der Konzern hatte Volkswagen für die vom Dieselskandal betroffenen Motoren Software-Komponenten geliefert. Die Vergleichsvereinbarung muss den Angaben zufolge noch vom zuständigen US-Bundesrichter Charles Breyer in San Francisco genehmigt werden. Für die Prüfung sei ein Gerichtstermin am 14. Februar anberaumt worden.

Bosch räumt keine Schuld ein

Das Unternehmen betonte, mit der Vergleichsvereinbarung "erkennt Bosch weder den von den Klägern vorgetragenen Sachverhalt an, noch räumt Bosch Schuld ein". Die Einigung würde den Angaben zufolge "den überwiegenden Anteil" der Zivilverfahren gegen das Unternehmen in den USA beilegen.

Es gehe um Dieselfahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi und Porsche mit Zwei- und Drei-Liter-Motoren. Die Entscheidung, den Vergleich zu schließen, sei "nach sorgfältiger Abwägung aller Gesichtspunkte" gefallen, erklärte Bosch-Chef Volkmar Denner.

Bosch hatte 750 Millionen Euro für rechtliche Risiken zurückgelegt. Strafrechtliche US-Ermittlungen laufen weiter.

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