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Unter drei Billionen Dollar  

Chinas Währungsreserven schrumpfen weiter

07.02.2017, 17:15 Uhr | rtr, AFP, dpa, t-online.de

Chinas Währungsreserven schrumpfen weiter. Die chinesische Zentralbank in Peking: Die Volksrepublik verfügt über die größten Reserven an Fremdwährungen der Welt. (Quelle: Reuters)

Die chinesische Zentralbank in Peking: Die Volksrepublik verfügt über die größten Reserven an Fremdwährungen der Welt. (Quelle: Reuters)

Chinas Devisenreserven sind erstmals seit fast sechs Jahren unter die Marke von drei Billionen Dollar gefallen. Hintergrund ist die anhaltende Kapitalflucht. Gelingt es der Führung in Peking nicht, diese Entwicklung aufzuhalten, drohen Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten - und womöglich weitere Spannungen mit der US-Regierung von Präsident Donald Trump.

Wie die chinesische Zentralbank mitteilte, lagen die Devisenreserven im Januar bei 2,998 Billionen Dollar. Der Rückgang war mit 12,3 Milliarden Dollar zwar so gering wie seit über einem halben Jahr nicht mehr, er fiel aber deutlicher aus als von Analysten erwartet. Im Mai 2014 hatten die Reserven noch einen Wert von vier Billionen Dollar.

Investoren ziehen Kapital ab

Investoren legen ihr Geld angesichts einer schwächelnden Wirtschaft und eines schwachen Yuan derzeit lieber im Ausland an. Die Führung in Peking versucht, mit der Stützung der chinesischen Währung dagegenzuhalten, dabei werden ihre Reserven an ausländischen Devisen aufgebraucht. Zudem hat die Regierung die Regulierung der Kapitalflüsse verschärft.

"Die gegenwärtigen Reserven sind ausreichend", versichert die Zentralbank. Es sei normal, dass die Reserven in einem komplizierten heimischen und ausländischen wirtschaftlichen Umfeld schwankten. Experten befürchten dennoch, dass China die Stützung des Yuan nicht mehr allzu lange aufrechterhalten kann.

Ärger mit Washington fast vorprogrammiert

In diesem Fall würde genau das eintreten, was die neue US-Regierung den Chinesen ohnehin unterstellt. Denn laut Präsident Trump hält Peking die eigene Währung künstlich schwach, um eigene Exporte in die USA billiger und wettbewerbsfähiger zu machen.

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