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Stada-Aktie steigt kräftig: Bieter streiten um Übernahme von Pharma-Konzern

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Aktie explodiert  

Zwei Bieter streiten um Übernahme von Pharma-Konzern Stada

13.02.2017, 09:29 Uhr | dpa-AFX, rtr, t-online.de

Stada-Aktie steigt kräftig: Bieter streiten um Übernahme von Pharma-Konzern. Bieterwettstreit um Pharmakonzern Stada. (Quelle: dpa)

Bieterwettstreit um Pharmakonzern Stada. (Quelle: dpa)

Der Pharma-Konzern Stada steht wahrscheinlich vor einer Übernahme. Zwei Interessenten haben den Konzern aus dem hessischen Bad Vilbel ins Visier genommen. Die Stada-Aktie explodiert geradezu am Montag.

Am Sonntagabend bestätigte das Unternehmen, zwei "rechtlich unverbindlichen Interessenbekundungen" für eine Übernahme erhalten zu haben. Darunter sei eine von dem Finanzinvestor Cinven Partners zu einem indikativen Angebotspreis von 56 Euro pro Stada-Aktie. 

Activisten treiben Stada vor sich her

"Das dürfte aber noch nicht das letzte Wort sein", sagte ein Brancheninsider. "Mehr als 60 Euro dürfte aber kein Finanzinvestor zahlen." Am Freitag stand der MDax-Wert noch bei 49,70 Euro.

Seit dem Frühjahr 2016 ist die Stada-Aktie um zwei Drittel gestiegen. Damals war der deutsche aktivistische Investor Active Ownership Capital (AOC) mit mehr als fünf Prozent bei dem einst von Ärzten und Apothekern dominierten Unternehmen eingestiegen und hatte auf Veränderungen gedrängt. Aufsichtsratschef Martin Abend wurde abgewählt.

Mit einer Offerte von Cinven könnte AOC seinen Einsatz in etwa verdoppeln. Zu seinen Plänen wollte sich AOC zunächst nicht äußern.

Mediziner und Pharmazeuten weitgehend raus

Im Fahrwasser des Fonds hatten sich mehrere andere kurzfristig orientierte Investoren wie Petrus Advisers und der Amerikaner Guy Wyser-Pratte mit Stada-Aktien eingedeckt. Mediziner und Pharmazeuten halten laut Stada heute nur noch rund zehn Prozent der Anteile.

Seit Monaten wird der Arzneimittelhersteller als Übernahmekandidat gehandelt. Interimschef Matthias Wiedenfels, der im Frühsommer für den erkrankten langjährigen Stada-Chef Hartmut Retzlaff ans Ruder gekommen war, hat bisher nicht aktiv nach einem Käufer gesucht. Er zeigte sich zuletzt aber offen für Offerten: "Eigenständigkeit ist kein Selbstzweck", sagte er im Herbst.

"Stada prüft im besten Unternehmensinteresse ihre Handlungsoptionen", teilte der Konzern nun mit. Es sei derzeit noch nicht abzusehen, ob es ein Übernahmeangebot seitens Cinven oder des anderen potenziellen Bieters geben werde. Somit scheint die lange spekulierte Übernahme des Pharmaunternehmens nun konkrete Züge anzunehmen. 

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