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Wirtschaft - Aktien Asien: US-Politik, Yen-Stärke und China-Inflation belasten

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Wirtschaft  

Aktien Asien: US-Politik, Yen-Stärke und China-Inflation belasten

14.02.2017, 12:18 Uhr | dpa-AFX

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY/MUMBAI (dpa-AFX) - Nach dem freundlichen Wochenauftakt haben die meisten asiatischen Börsen am Dienstag wieder nachgegeben. Die größten Verluste verbuchte dabei die Börse in Japan. Die Anleger reagierten dort ganz besonders nervös auf neue politische Nachrichten aus den USA, wo der Rücktritt des Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn aus der noch jungen Trump-Regierung für Aufsehen sorgte.

Zudem überraschte in China eine unerwartet starke Teuerung die Marktteilnehmer. Der regionale Sammelindex Stoxx 600 Asia Pacific gab zuletzt um 0,54 Prozent auf Punkte 182,28 Punkte nach.

Flynn war in der Nacht mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dem zum innersten Zirkel des neuen US-Präsidenten Donald Trump zählenden Ex-Geheimdienstler wird vorgeworfen, mit dem russischen Diplomaten Sergei Iwanowitsch Kisljak im Dezember über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und dazu später falsche Angaben gemacht zu haben.

Daraufhin geriet der US-Dollar unter anderem gegenüber dem Yen unter Druck, wodurch Exportwerte belastet wurden. Denn eine starke heimische Währung verringert die Verkaufschancen der Exporteure außerhalb ihres Landes. Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 verlor bis Handelsende 1,13 Prozent auf 19 238,98 Punkte.

Am Index-Ende landeten die Papiere des Kameraherstellers Nikon, die nach einer gekappten Prognose um fast 15 Prozent einbrachen. Der Konzern hat nach einem Riesenverlust im Weihnachtsquartal seine Gewinnziele für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr um ein Zehntel gekürzt. Zum Entsetzen der Anleger kassierte der Hersteller zudem die bereits um Monate verzögerte Einführung einer Edelkompaktkamera-Reihe wegen mangelnder Rentabilität nun komplett.

Auch Toshiba -Papiere stürzten ab - sie büßten rund 8 Prozent an Wert ein. Aus dem Ruder gelaufene Kosten in der Atomsparte haben dem Konzern einen Riesenverlust eingebrockt. Der Konzern stellte nun nach einigem Hin und Her für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr ein Minus von 390 Milliarden Yen (ca. 3,227 Mrd Euro) in Aussicht - im November hatte Toshiba noch von 145 Milliarden Yen Gewinn gesprochen. Auf das Atomgeschäft kalkuliert Toshiba nun mit Abschreibungen in Höhe von 712,5 Milliarden Yen (5,895 Mrd. Euro). Der Verwaltungsratsvorsitzende Shigenori Shiga kündigte zudem seinen Rücktritt an. Außerdem erwägt der Konzern nun den Verkauf der Mehrheit seiner Chipsparte, bislang wollte sich Toshiba nur von einem Teil der Anteile trennen.

An Chinas Börsen bewegte unterdessen besonders die im Januar überraschend stark angezogene Teuerung die Anleger. Dies entfachte Sorgen, dass die Notenbank, die erst in den vergangenen Tagen wieder für neue Liquidität an den chinesischen Aktienmärkten gesorgt hatte, in ihrer Geldpolitik künftig stärker auf die Bremse treten könnte.

Der CSI-300-Index der die größten Werte an den Festlandbörsen in Shanghai und Shenzhen abbildet, schloss mit minus 0,01 Prozent nahezu unverändert bei 3435,80 Zählern. Die Papiere des chinesischen Autozulieferers Ningbo Jifeng, der beim deutschen Zulieferer Grammer einsteigt, verteuerten sich um knapp 2 Prozent. In der Sonderverwaltungszone Hongkong beendete der Hang-Seng-Index <HSI.X.HOX> seine mehrtägige Gewinnserie mit einem kleineren Abschlag von 0,03 Prozent auf 23 703,01 Punkte.

Auch an der Leitbörse in Sydney konnte der ASX-200-Index nicht an seinen zuletzt guten Lauf anknüpfen - der australische Leitindex verlor moderate 0,09 Prozent auf 5755,24 Zähler. Der indische Sensex-Index, der erst später schließt, trat zuletzt mit plus 0,01 Prozent nahezu auf der Stelle bei 28 354,91 Punkten.

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