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Wirtschaft - EU-Währungskommissar: 'Wir brauchen Griechenland in der Eurozone'

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Wirtschaft  

EU-Währungskommissar: 'Wir brauchen Griechenland in der Eurozone'

15.02.2017, 09:31 Uhr | dpa-AFX

ATHEN (dpa-AFX) - EU-Währungskommissar Pierre Moscovici hat sich am Mittwoch bei einem Besuch in Athen optimistisch zu den laufenden Verhandlungen über das griechische Sparprogramm geäußert. "Wir brauchen ein starkes Griechenland im Herzen der Eurozone", sagte Moscovici nach einem Treffen mit dem griechischen Finanzminister Euklid Tsakalotos.

Mit Tsakalotos habe er über die nächste Sitzung der Eurogruppe am kommenden Montag gesprochen, sagte Moscovici. "Die Arbeit kommt gut voran und ich bin zuversichtlich, dass es so weiter geht. Ich hoffe, dass wir für alle Beteiligten die beste Lösung finden." Die Situation in Griechenland sei besser geworden. 2016 habe das Land die gesteckten Haushaltsziele erfüllt und das sei auch 2017 und 2018 möglich. "Dafür jedoch brauchen wir weitere Anstrengungen und Reformen, damit das Vertrauen bestehen bleibt." Griechenland zeige dazu den Willen, und "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg."

Offizieller Grund für den Besuch von Moscovici ist seine Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Athen. Weil aber die Verhandlungen über das griechische Sparpaket seit Wochen stocken, nutzte der Währungskommissar die Reise, um die Wogen zu glätten. Im Laufe des Tages sollten noch Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras sowie mit dem konservativen Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis auf dem Programm stehen.

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