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Aktien Frankfurt Ausblick: Wenig Bewegung - Impulse fehlen

17.02.2017, 08:25 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mangels Rückenwind von den Börsen in Übersee droht dem Dax am Freitag ein lustloser Handelsbeginn. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte am Morgen ein Minus von 0,05 Prozent auf 11 751 Punkte, womit er immerhin auf einen Wochengewinn von knapp 1 Prozent zusteuert. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 dürfte sich am Freitag zunächst ebenfalls kaum von der Stelle bewegen.

Der Dax hinkt der Rekordjagd am US-Aktienmarkt schon seit geraumer Zeit hinterher. Doch auch dieser ging am Donnerstag die Luft aus, und die asiatischen Börsen gaben überwiegend nach. Zuvor hatten vage Steuerversprechen von US-Präsident Donald Trump die Kurse kräftig angetrieben. Die Frage sei nun, ob die Wette auf eine starke wirtschaftliche Entwicklung unter Trump aufgehe, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets.

Die Konjunkturagenda ist am Freitag übersichtlich. Am Nachmittag stehen in den USA die Frühindikatoren auf der Agenda. Unternehmensnachrichten waren zum Wochenschluss dünn gesät. Neben dem Geschäftsbericht der Allianz dürfte vor allem der sich abzeichnende Bieterkampf um den Arzneimittelhersteller Stada die Blicke der Anleger auf sich ziehen.

STARKE ALLIANZ-ZAHLEN - NEUER INTERESSENT FÜR STADA

Europas größter Versicherer habe durch die Bank gute Jahreszahlen vorgelegt, lobten Börsianer. Zudem falle das Aktienrückkaufprogramm nach dem gescheiterten Kauf des australischen Wettbewerbers QBE erfreulich umfangreich aus. Die Allianz erzielte einen überraschend hohen Jahresgewinn. Wegen geplatzter Übernahmehoffnungen will sie nun für bis zu drei Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen und die Dividende stärker anheben als erwartet. Lediglich der Ausblick liege unter den Markterwartungen, sagte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel. Auf der Handelsplattform Tradegate gewannen die Aktien gegenüber dem Xetra-Schluss mehr als 3 Prozent.

Für Stada-Titel ging es angesichts eines möglichen weiteren Kaufinteressenten vorbörslich um knapp 2 Prozent auf 57,30 Euro hoch. Der unbekannte neue Bieter sei bereit, die Offerte des Finanzinvestors Cinven in Höhe von 56 Euro je Aktie um 2 Euro zu überbieten, teilte Stada mit.

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