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Opel-Verkauf: Peugeot-Chef gibt Merkel Garantien

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Telefonat mit der Kanzlerin  

Peugeot-Chef gibt Merkel Garantien für Opel-Standorte

21.02.2017, 19:19 Uhr | rtr, dpa, t-online.de

Opel-Verkauf: Peugeot-Chef gibt Merkel Garantien. Am Stammwerk Rüsselsheim und drei weiteren Standorten beschäftigt Opel in Deutschland rund 19.000 Menschen. (Quelle: dpa)

Am Stammwerk Rüsselsheim und drei weiteren Standorten beschäftigt Opel in Deutschland rund 19.000 Menschen. (Quelle: dpa)

Peugeot-Chef Carlos Tavares hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versichert, dass die Franzosen bei einer Opel-Übernahme die laufenden Garantien für Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland akzeptieren. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einem Telefonat von Merkel und Tavares mit.

Der Chef der Groupe PSA, zu der neben Peugeot auch Citroen gehört, habe betont, dass beide Unternehmen sich einander gut ergänzten, so Seibert. Dabei habe Tavares bekräftigt, "dass PSA die Eigenständigkeit von Opel im Konzernverbund erhalten und die Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien übernehmen werde".

Der französische Autobauer teilte seinerseits mit, Merkel sei in dem Gespräch "sehr offen" für eine Übernahme gewesen. PSA will Opel vom US-Autobauer General Motors kaufen.

Stellenabbau nur aufgeschoben?

Opel beschäftigt in Deutschland gut 19.000 Menschen und hat neben dem Stammwerk in Rüsselsheim auch Fabriken in Kaiserslautern und Eisenach sowie ein Ersatzteilzentrum in Bochum. Die laufenden Vereinbarungen mit der Belegschaft sehen vor, dass mindestens bis 2020 in alle vier Standorte investiert wird. Laut IG-Metall sind die Beschäftigten zudem bis Ende 2018 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.

Branchenexperten sehen in den nun gegebenen Garantien derweil nur einen Aufschub für einen Arbeitsplatzabbau. Dieser sei für PSA der einzige wirksame Kostenhebel, hatte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen gesagt. Daran änderten auch die gegenüber der Kanzlerin gemachten Zusagen nichts. "2018 kann es mit den Abfindungen losgehen", sagte Dudenhöffer.

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