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Aktien Osteuropa Schluss: Erneut uneinheitlich

10.03.2017, 18:34 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag einmal mehr keine gemeinsame Richtung gefunden. In einem mäßig positiven internationalen Umfeld legte die Kurse in Russland und Polen zu, wogegen die Börsen in Tschechien und Ungarn Verluste verzeichneten.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index ging 0,86 Prozent fester mit 1055,93 Punkten ins Wochenende. Am Donnerstag hatte das rohstofflastige Börsenbarometer noch heftig unter rückläufigen Öl- und Metallpreisen gelitten. An der Warschauer Börse legte der WIG-30 -Index um 0,52 Prozent auf 2541,49 Punkte zu, nachdem er am Vortag noch über ein Prozent verloren hatte. Der breiter gefasste Wig-Index gewann vor dem Wochenende 0,57 Prozent auf 58 316,11 Punkte.

Im Blickfeld stand weiterhin vor allem die Politik. Gegen den erbitterten Widerstand Polens hatte der EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag den EU-Ratspräsidenten Donald Tusk wiedergewählt. Damit kann der ehemalige polnische Regierungschef bis 2019 im Amt bleiben. Viele EU-Politiker haben sich anschließend kritisch zum Verhalten Polens geäußert.

Im Branchenvergleich ging es in vor allem für Werte aus dem Energie- und Rohstoffbereich klar aufwärts: Die Papiere von Grupa Lotos zogen um 2,7 Prozent an. Die Aktien des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen gewannen 0,9 Prozent. Enea verteuerten sich um 0,2 Prozent.

Unter den Bankentiteln verbilligten sich Bank Zachodni um 1,1 Prozent. MBank verloren ein Prozent und PKO Bank sanken um 0,6 Prozent.

In Prag sank der lange freundliche tschechische Leitindex PX letztlich um 0,17 Prozent auf 972,31 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,77 (Vortag: 0,69) Milliarden tschechischen Kronen.

Klar aufwärts ging es unter den Einzelwerten vor allem beim Schwergewicht Erste Group: Die Aktien des österreichischen Finanzinstituts verteuerten sich um 1,4 Prozent.

Bei den Branchenkollegen Moneta Bank (minus 0,6 Prozent) und Komercni Banka (minus 0,2 Prozent) gab es hingegen negative Vorzeichen zu sehen. Im Energiebereich verbuchten CEZ ein deutliches Minus von 1,7 Prozent.

Im Blickfeld standen in Tschechien auch aktuelle Konjunkturzahlen. Die Löhne und Gehälter waren im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Der durchschnittliche Monatslohn betrug im Dezember 29 320 Kronen (1085 Euro), 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ziehe man die Inflation ab, bleibe immer noch ein Reallohnzuwachs von 2,8 Prozent, teilte das Tschechische Statistikamt mit.

Die Budapester Börse verabschiedete sich mit Verlusten aus dem Handel: Der ungarische Leitindex Bux gab um 0,79 Prozent auf 32 727,24 Punkte nach. Das Handelsvolumen belief sich auf 9,3 (Vortag: 9,89) Milliarden Forint.

Verkaufsdruck gab es bei den ungarischen Schwergewichten vor allem bei Mol und OTP Bank zu sehen. Die Papiere des Ölunternehmens gingen mit einem Kursabschlag von 0,8 Prozent ins Wochenende. OTP-Papiere verbilligten sich um 1,5 Prozent. MTelekom und die Pharmaaktie Gedeon Richter gaben jeweils um 0,2 Prozent nach.

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