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Aktien Osteuropa Schluss: Klare Verluste in Moskau - Sonst wenig Bewegung

14.03.2017, 19:45 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Dienstag mehrheitlich nur wenig von der Stelle bewegt. In einem globalen Marktumfeld, das vom Abwarten vor der am Mittwoch erwarteten Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed geprägt war, gingen die Anleger in Budapest, Prag und Warschau zögerlich zu Werke. Eine etwas klarere Kurstendenz gab es jedoch in Moskau, wo der RTS-Interfax-Index um 0,51 Prozent auf 1063,69 Punkte nachgab.

In Prag beendete der Leitindex PX den Handel hauchdünn im Plus. Er schloss 0,07 Prozent höher bei 978,59 Punkten. Wichtige Unternehmensnachrichten blieben dünn gesät, und so waren es einige Finanzwerte, die den Index stützten. Komercni Banka rückten um 1,62 Prozent vor und Moneta Money Bank gewannen 0,83 Prozent. Erste Group dagegen sackten am Indexende um 1,38 Prozent ab. Auch die schwer gewichteten Aktien des Versorgers CEZ verloren knapp 1 Prozent.

Wenig Bewegung gab es auch in Warschau - dort allerdings mit rotem Vorzeichen. Der WIG-30 sank um 0,22 Prozent auf 2582,66 Punkte, und der breiter gefasste WIG gab um 0,04 Prozent auf 59 301,32 Punkte nach. Uneinheitlich präsentierten sich Öl- und Energiewerte: Während Grupa Lotos um fast 5 Prozent anzogen, sackten die Papiere von PGNiG angesichts einer Strategiepräsentation um mehr als 4 Prozent ab. Titel des Versorgers Enea legten nach der Zahlenvorlage um 1,24 Prozent zu.

In Budapest gab der Leitindex BUX ebenfalls leicht um 0,15 Prozent auf 32 636,18 Punkte nach. Unter den Indexschwergewichten stachen MOL mit einem klaren Plus von 1,4 Prozent positiv hervor - sie zeigten sich damit unbeeindruckt von einem stark gesunkenen Ölpreis. Deutlich schwächer gingen dagegen die Titel der OTP Bank und Magyar Telekom aus dem Handel. Sie fielen um 1,14 und 1,2 Prozent.

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